Für wen ist HeyWAY sinnvoll?

heyway-iconHmm. Ich habe noch einmal über HeyWAY nachgedacht. Das mit dem Pushen ist ja nett und hält in einem albernen Moment auch mal für einen guten Scherz her (Weckrufe um kurz nach Sechs – die betroffenen wissen schon bescheid), aber für wen taugt denn das wirklich? Doch nur Gruppen, die ausreichend viele Schnittpunkte in ihrem Bewegungsmuster haben, oder?

So bin ich über HeyWAY mit ein paar Leuten connected, die sich in der Regel innerhalb einer Stadt (z.B. Göppingen) bewegen, die ich fast nie betrete, allenfalls durchreise. Sollte wohl öfters aussteigen. Und auf den Strecken, auf denen ich mich so in der Regel bewege habe ich (noch) keinen HeyWAYer. Die Schnittmenge ist also denkbar klein.

Wie seht ihr das?

  7 comments for “Für wen ist HeyWAY sinnvoll?

  1. 24. Juni 2009 at 09:50

    Also ich finde heyWAY eigentlich ganz nett – es fehlt mir lediglich noch die Möglichkeit eine kleine Message mitzusenden, wie z.B. „Ich bin jetzt da, kannst kommen!“ oder irgendwie sowas in der Art.

    Praktisches Beispiel für die Anwendung von heyWAY:

    Ich verabrede mich z.B. mit jemanden in nem Kaffee – ausgemacht ist: Ich fahr nach der Arbeit los, bin so gegen zwischen 1630 und 1700 da. Was tun? Um 1630 da sein und unter Umständen ne halbe Stunde warten? Oder erst um 1700 einlaufen und damit eventuell den anderen warten lassen? Hmmm ….

    Mit heyWAY ist das ganz geschickt – und vor allem muss ich nicht viel tippen, muss keine SMS Kosten bezahlen und dem anderen auch nicht erklären wo ich denn genau bin. Ich schicke ihm meine Location – z.B. kurz nachdem ich im Office losgefahren bin, dann weiß der andere dass ich unterwegs bin und kann dann genau erkennen, dass ich noch ca. 15 Minuten bis zum Cafe benötige. Also ich finds geschickt.

    Sicher ist es etwas Spielerei – aber eine sehr sinnvolle!
    Ich nutze es definitiv weiter!

  2. 24. Juni 2009 at 13:28

    Und gerade, wenn man sich nicht in ner Schnittmenge befindet kann es geschickt sein.
    Denn, wenn ich mich üblicherweise außerhalb deiner Location aufhalte, kann ich Dir doch per heyWAY eben dann einen Hinweis senden, wenn dies mal nicht so ist. Plötzlich bin ich dann auf deinem Radar und der Rest ergibt sich.

    Erinnerst Du dich noch an meinen Anruf kürzlich im Biergarten? Da hätte heyWAY zumindest für’s Erste gut geholfen. Jemanden dann unter 200 Bier trinkenden Menschen zu finden, ist dann Aufgabe einer noch nicht entwickelten App.

  3. 24. Juni 2009 at 22:13

    Vielleicht ist das Beispiel aus dem Buch „Smart Mobs“ von Howard Rheinhold (@hrheingold) auf Seite 20 ganz interessant, um festzustellen welcher Anwendungsfall mit heyWAY unterstützt werden könnte:

    ‚It is now technologically possible, for example, to create a service that would enable you to say to your handheld device: „I’m on my way to the office. Who is on my route and is looking for a ride in my direction rigth now – and who among them is recommended by my most trusted friends?“‚

  4. 25. Juni 2009 at 01:43

    @sebastian So stelle ich mir das vor!

  5. 14. Juli 2009 at 10:00

    Ich habs mir auch nur als Spielerei runtergeladen, weil meine Tochter das benutzt (macht bei Teenager ja irgendwie auch mehr Sinn…). Und dann kam ich beim Hähnchen-Stand vorbei und dachte „Abendessen! Nur .. wer ist jetzte – solange die Biester noch warm und knusprig sind – zu Hause?“ HeyWAY half bei der Bestellung. :-)

    Aber ansonsten … ich werde mal beobachten, wie oft ich das nutze.

  6. 14. Juli 2009 at 11:36

    @Meike Da hast Du schon mehr praktische Anwendungen gehabt als ich. Ich bin noch in der Spiel-Phase.

  7. 14. Juli 2009 at 16:16

    Naja, das war wohl auch mehr Zufall. :-)
    Aber ich hab ein Auge drauf, ob mir das nochmal behilflich ist.

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