Vorstellungsrunde beim BarCamp – Jammern auf hohem Niveau

bcmzJammern auf hohen Niveau? Ja, klar!

Nach schon wenigen BarCamps kristallisiert sich ein gewisser Anspruch an die Veranstaltungen heraus – einfach weil sie auf hohem Niveau sind – man wird verwöhnt. Und dieses wollen wir ja wohl bitte halten, oder? So war auch das BarCamp Mainz auf sehr hohem Level, organisatorisch wie inhaltlich! Großes Kompliment erst einmal dafür. Umso mehr fällt es dann auf, wenn es bei einzelnen Dingen hakt. Aber da wir gemeinsam die Veranstaltung stetig besser machen wollen (nur auf Niveau halten wäre schade) finde ich es durchaus berechtigt, Dinge anzusprechen, die sich bei anderen BC bewährt haben und dieses mal unterlassen wurden.

Beim BarCamp Mainz war es konkret die Vorstellungsrunde, die mir sehr gefehlt hat. Schon beim Sichten der Agenda vorab tauchte sie nicht auf, was ich für einen Schusselfehler beim Niederschreiben hielt. Letztlich wurde sie der Sorge um den planungsgerechten zeitlichen Ablauf geopfert. Aber es wäre nicht das erste BarCamp gewesen, das dann einfach den Vormittagsablauf um eine Viertelstunde verschiebt und das mit ausreichendem Puffer in der Mittagspause kompensiert.

Zwar bin ich selbst immer sacknervös, wenn das Mikrofon seinen Weg zu mir findet, trotzdem schätze ich die Gelegenheit sehr, andere Menschen aufgrund der wenigen Worte, mit denen er sich vorstellt (3 Tags – Stichworte) ein wenig einschätzen/einstufen zu können. Wer seine Tags mit Bedacht wählt lässt z. B. Motivation, Branche oder Spezialisierung erkennen was das frühe gezielte Ansprechen ermöglicht. Über denselben Kontakt erst zufällig durch die Wahl des Platzes beim Mittagessen oder bei der Feedbacksession zu stolpern fände ich zu spät und eine absolute Verschwendung!

Das Thema habe ich bei @flocke schon mal kommentiert.

Mein üblicher Rückblick auch mit Kommentaren zu den Sesslons folgt noch.

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