Facebook-Kontakte managen. Gar nicht so einfach.

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Posted 10 Jan 2010 in Allgemein, Facebook, Twitter, Webwelt

Die Tage habe ich mir mal wieder Gedanken darum gemacht, wie ich meine Kontakte strukturieren, welche Informationen ich mit wem teilen möchte und sollte und bin auf der Baustelle Facebook angelangt.

Da ich allein zu keinem abschließendem Ergebnis kam habe ich folgende Frage in den Ring geworfen und einige interessante und hilfreiche Antworten bekommen:

Wie haltet ihr es eigentlich bei Facebook mit dem Akzeptieren von Freundschaftsanfragen?

Ich stehe vor der Fragestellung, ob ich entweder tatsächlich nur Personen connecte, die ich persönlich Kenne und mit denen ich darüber hinaus auch noch connected sein möchte (ist ja nicht selbstverständlich).

Oder nehme ich im Prinzip jede Kontaktanfrage an und schiebe entfernte, bzw. nicht persönlich bekannte oder gemochte dann in eine Liste, die ich von den meisten meiner Infos ausschließe?

Wie haltet ihr das?

(Originalpost mit interessanten Kommentaren siehe hier:
http://sauerstoff.posterous.com/wie-haltet-ihr-es-eigentlich-bei-facebook-mit)

Ich habe mich mittlerweile für letztere Variante entschieden. Es ist einfach so, dass diese Grenzziehung damit steht und fällt, was man auf Facebook veröffentlichen möchte. Wenn man dort nur Quizzes macht und ein paar Links postet kann man das sicher bedenkenlos mit der Gemeinde teilen.

Dagegen verwende ich Facebook eher dazu – korrigiere: möchte Facebook eher dazu verwenden, um Persönlicheres zu veröffentlichen teilen als ich dies bei Twitter tue. Bisher habe ich mich damit aber noch sehr zurück gehalten, da eben noch o. g. Fragestellung im Raum stand. Ich habe einige Kontakte auf Facebook, die ich einfach nicht aus den Augen verlieren möchte, mit denen ich dort connected bleiben, aber mit denen ich halt nicht jede persönliche Neuigkeit teilen möchte.

Aus diesem Grund habe ich diese Kontakte einer Liste hinzugefügt, über die ich steuere, welche Informationen an wen rausgehen. Die Einschränkung ist maximal, da ich dort keine Grauzone haben möchte. Möglicherweise fühlt sich jetzt der Eine oder Andere dadurch vor den Kopf gestoßen, den ich dort nun sozusagen ausgesperrt habe. Sprecht mich in dem Fall an, vielleicht habe ich ja mich nur verklickt. Ansonsten erkläre ich es gern noch mal.

Fragen? Fragen!

P. S.: Warum ich die Frage auf Posterous und nicht hier im Blog gestellt habe? Ich schwanke in Sachen Bloggen auch zwischen dem Einreißen des Blogs und dem Beschränken auf Posterous, wie einst Cousin Martin dies vorgemacht hat. Hierbei bin ich aber noch komplett unschlüssig. Ein Blogpost mit Bildern und vernünftigen Verlinkungen bekommt man ja mit WordPress deutlich netter hin als mit Posterous. Andererseits ist Posterous so nett schlank und fokussiert auf Inhalt. Schaumerma.


11 Comments

  1. Claudia

    Schwieriges Thema.
    Diese Listenanlegerei auf Facebook ist mir ehrlich gesagt zu kompliziert, deswegen mag ich damit eigentlich gar nicht erst anfangen. Kontakte akzeptiere ich nur ausgewählte, Menschen, die ich kenne, von Schule oder Beruf, Freunde, Bekannte. Bis auf Luca Toni (die Hoffnung stirbt zuletzt, immerhin aber hat er nun meine E-Mail-Adresse aus dem Info-Bereich ;-) ) und drei unpersönliche Kontakte, die ich über Twitter gewonnen habe, zwar nicht real kenne aber irgendwie einen “Draht” verspüre, kommen fremde Personen nicht in meine Liste. Wozu auch, ich wäre mehr damit beschäftigt, ihre Aktivitäten zu verbergen, da mich weder diese noch die Menschen dahinter interessieren. Und von einer “Freunde-Sammlung” à la Wer hat am meisten, halte ich nichts. Lieber eine geringe Anzahl, aber dafür alle interessant… :-)

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  2. Eine für mich durchaus absolut nachvollziehbare Entscheidung. Wir leben zwar in einer netten Informationswelt, in der wir sehr viel mehr an Information mit anderen teilen (können) als wahrscheinlich jemals zuvor in der Geschichte, aber dennoch gibt es Informationen, die man nachwievor nur einem engen, persönlichen Kreis an Menschen mitteilen möchte. Hierin unterscheidet sich das Leben in der Onlinewelt in keiner Weise von dem in der Offlinewelt.

    Ich finde Deine ganz bewusste Entscheidung absolut positiv.

    Dominik

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  3. Ich entscheide immer und direkt nach Sympathie bei der Annahme von Friendrequests. Listen und dergleichen möchte ich eigentlich nicht mehr anlegen, wer die erste Hürde genommen hat, muss nicht mehr gefiltert werden. Wobei die Nutzung von Facebook bei mir fast ausschliesslich auf Kommunikation beschränkt ist, also irgendwelche Spielchen und Bauernfängerein fallen bei mir direkt raus. Und dann ist ja irgendwie klar, dass ich mit den Kontakten kommunizieren möchte.

    Es gibt trotzdem ein paar Wenige, die ich noch nicht persönlich getroffen habe, die aber zumindest interessant genug sind und natürlich Referenzen in Form von Kontakten zu Freunden haben. Und in einigen Fällen kommt es dann doch noch zum Treffen in der echten Welt. Bisher lag ich dabei auch immer richtig bei der Auswahl..

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  4. Jochen Mai

    Facebook: Hatte ich bisher noch keine Notwendigkeit, so zu differenzieren bei den Freunden. Von daher gibt es (noch?) keine Listen bei Facebook.
    In Twitter habe ich (private) Listen angelegt, merke aber gerade, dass ich sie nicht wirklich nutze.

    Posterous/Wordpress: Ich nutze mittlerweile Posterous als Hauptanlaufstelle. Posterous ist so eingestellt, dass es automatisch an meine verschiedenen Blogs postet, Facebook und Twitter benachrichtigt und Bilder auf flickr hochläd. Daher gibt es bei mir kein “oder”. Ich habe immer noch im Hinterkopf sowas wie Pownce (wurde abgeschaltet). Posterous ist nett und sehr hilfreich, aber mein Content gehört mir. Falls es mal abgeschaltet wird habe ich immer noch meine Einträge in meinen Blogs.

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  5. danigee

    Ich würde das einfach so handhaben, dass Du zwar alle die du irgendwie kennst akzeptierst. Diese Personen aber in zwei Gruppen unterteilst. So nach der Art – Gruppe Privat ist für die Personen die ganz eng mit Dir verbunden sind und denen du dann auch Bilder von Deinen Kindern zeigen möchtest usw. Die andere Gruppe Allgemein ist für alle anderen.

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    • @danigee Genau so habe ich es jetzt erst einmal ‘gelöst’. Die Anführungszeichen deshalb, weil auch das höchstwahrscheinlich kein Dauerzustand sein wird. Zeiten ändern sich und meine Social Zwiebel entwickelt sich ja auch weiter.

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  6. Hans

    Für mich ist das recht einfach.
    Alle Anfragen die irgendwie begründet sind werden angenommen.
    Anfragen ohne den Ansatz eines Grundes werden Ignoriert und bei fragwürdigen Anfragen wird, wie der Name schon sagt, nachgefragt.
    Was der einzelne Kontakt dann einsehen darf, hängt dann von dem
    Art des Kontakts und des Netzwerk z.B. Xing, Facebook ab.

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  7. Hi Karsten,

    ich hab das etwas anders gelöst, auch mir war das Listen anlegen zu nervig.
    Also hab ich mich etwas umgeschaut und bin zu der Aufteilung gekommen:

    XING: alle “geschäftlichen”
    twitter: alle
    studiVZ: private oder beruflich sehr gut bekannte Leute (dann schon fast privat)
    facebook: nur die Leute, denen ich auch Fotos meiner Kids zeigen möchte/ will. denn die hab ich bei Facebook in Alben zum Teil.

    Daher lehne ich bei Kontaktanfragen bei fb auch Kollegen ab, die “reine Kollegen” sind.
    Dafür ist der ein oder andere drin der nicht ganz so privat ist, auf den das oben gesagte aber zutrifft.

    VG
    Sven

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  8. Das sind dann aber mal echte Luxusprobleme?

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  9. @Frank Wer sagt, dass das ein Problem ist? Man muss sich da nur irgendwann mal entscheiden.

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  10. hehe ich bin bis dato relativ lax mit den kontaktanfragen umgegangen. jeden den ich in irgendeiner form kenne (real oder per twitter) akzeptiere ich. vollkommen fremde verbindungen dagegen lehne ich ab. meine kontaktinformationen gebe ich nur einer liste frei. alle anderen sachen sind frei verfügbar. damit leb ich ganz gut.

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