Good News Day – ein Fazit

Das war er nun, der Good News Day. Keine solche Aktion ohne eine Nachbetrachtung – wir sind schließlich im Projektgeschäft. Alsofangen wir mit ZDF – Zahlen Daten Fakten – an: Die Suche nach dem Hashtag #gnd ergab etwas mehr als 170  Treffer, von denen fast alle tatsächlich auf den Good News Day bezogen waren. Die meisten Tweets hatten tatsächlich gute Nachrichten zum Inhalt. Kleinigkeiten? Ja, aber die gehen sonst komplett unter. Und ein bisschen Ironie und Sarkasmus gehören einfach dazu.

Danke!
An dieser Stelle noch einmal großen Dank an alle, die am Good News Day teilgenommen haben. Neben bekannten Gesichtern haben sich einige anstecken lassen, mit denen ich bisher noch gar keinen Kontakt hatte.

Der Zeitpunkt
Terminlich hatte es der Good News Day denkbar schwer. Das Öl quillt weiter aus dem Boden in den Golf von Mexiko, und Horst Köhler hat mit seinem unwürdigem Abgang auch nicht gerade für allgemeine Hochstimmung gesorgt. Aber vielleicht ist es gerade in solchen Zeiten wichtig, dass wir auch die guten Nachrichten wahrnehmen. Der Termin stand seit dem Donnerstag der Vorwoche fest und ich hätte es unangebracht gefunden, ihn nach der Nachrichtenlage auszurichten.

Umstellung
Ich meine fast körperlich wahrgenommen zu haben, wie sich einige erst einmal sammeln, in sich gehen und umorientieren mussten, um den guten Dingen im Laufe des Tages eine schriftliche Form zu geben. Das ist man einfach nicht gewohnt. Die Neuronen, die dafür verantwortlich sind einen Missstand in 140 Zeichen zu pressen sind da deutlich besser trainiert. Trotzdem haben es viele geschafft und ich meine eine gewisse Freude daran wahrgenommen zu haben, die es bereitet sich die positiven Dinge einmal bewusst zu machen. Allein dafür hat sich die Aktion gelohnt!

Und Jetzt?
Es stellt sich natürlich die Frage nach der Wiederholbarkeit. Natürlich kann man gute Laune nicht terminlich planen und anordnen. Ausser an Faschin und an Weihnachten vielleicht, aber das funktioniert ja auch nur bedingt. Und am Schönsten wäre es, wenn ein solchter Tag gar nicht notwendig(?) wäre. Aber wäre es der Blick auf das gute um einen Herum nicht wert, dass man ihn ab und zu etwas mit Hilfe von aussen schärft, selbst wenn es ein von künstlich angesetzter Termin ist?

  3 comments for “Good News Day – ein Fazit

  1. 2. Juni 2010 at 10:32

    Good News Day ist ein schön aufklärerisches Projekt: Ich habe durch die Initiative einmal mehr gemerkt, dass ich das Zentrum meiner Aufmerksamkeit selbst bestimmen kann – wenn ich das will und mache.
    Wie schön, zwischendurch diesen Hauch von Freiheit und Selbstbestimmung zu spüren…

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