Einkaufsliste per Twitter

Twitter läuft bei Dir den ganzen Tag nebenbei? Und Einkaufen gehen musst Du auch ab und zu. Wie wäre es, wenn Du die Dinge, die Du einkaufen musst einfach kurz per Tweet eingibst und schon landen sie auf Deiner Shoppingliste, die Du später auf Deinem Telefon immer bei Dir hast?

Klingt gut? Ist gut! Es betritt die Bühne: Die fabelhafte @einkaufsliste!

Schreib ihm eine @mention mit einem Eintrag für Deine Einkaufsliste, also einem Produkt, z.B.  “@einkaufsliste Spare-Ribs. Viele!”.

Dann legt er für Dich Deine persönliche Einkaufsliste an. Damit er Dir den Link zu Deiner Einkaufsliste per DM zusenden kann musst Du ihm (zumindest hierfür) folgen. Du möchtest Deine Einkaufsliste diskreter füllen? Schick ihm Deine Einträge per DM – das geht auch. Natürlich musst Du nicht für jeden Eintrag auf der Einkaufsliste eine eigene DM bzw. @mention abschicken. Trenne die einzelnen Dinge, die auf die Liste sollen einfach durch ein Komma, also z. B.:

Auf dem iPhone o. ä. legst Du am besten einen Link zu Deiner Einkaufsliste als Desktop-Icon ab (oder wie auch immer das auf Deinem Gerät heißt). So hast Du später im Supermarkt mit einem Klick Zugriff auf Deine Einkaufsliste.

Die Liste selbst ist nur mit den Funktionen

  • Zeile-löschen und
  • Alles-löschen
  • Aktualisieren

ausgestattet. Was sollst Du auch sonst mit Deiner Einkaufsliste tun? So einfach:

Datenschutz

Was Du zum Thema Datenschutz wissen solltest: Die Anwendung, die Dir die Einkaufsliste bringt läuft über Google-App-Engine. Das bedeutet, die Eingaben die getätigt werden sind auf Google-Servern gespeichert und verarbeitet. Was Google mit den Daten anstellt ist uns im üblichen Maße im Umgang mit Google nicht transparent. Trotzdem bezweifeln wir, daß sich bei Google jemand dafür interessiert. Was machen wir mit den Daten? Erst einmal gar nichts. Solange alles funktioniert ist dieser Service hoffentlich ein nützliches Tool für euch, um den Alltag etwas zu erleichtern. Sollte einmal etwas klemmen und z. B. Eingaben nicht auf einer Liste landen müssen wir natürlich reinschauen und prüfen, wo es hakt. Mehr passiert nicht mit den Daten. Items, die ihr von der Einkaufsliste löscht werden übrigens effektiv aus der Datenbank gelöscht und nicht etwa nur unsichtbar gemacht oder deaktiviert.

Sollte sich an all dem einmal etwas ändern wird es vor einer solchen Änderungen eine entsprechende Information an alle Nutzer des Dienstes geben. Versprochen!

Credits

Einmal mehr hat Jochen bewiesen, dass er sein Handwerk versteht. Er hat den Service gecoded! Jochen auf Twitter: @calibanatspace
Das Gesicht in Form des Logos hat ihm Christof Flachsmann gegeben. Schöne Arbeit! Christoph auf Twitter: @flachsi
Das Layout der Liste bekommt auch noch ein Makeover, aber dies ein bischen später…

Ach so: Die Idee und Koordination der Umsetzung waren dann wohl bei mir.

Und jetzt: Viel Spaß beim Shoppen!

  5 comments for “Einkaufsliste per Twitter

  1. 10. September 2010 at 11:31

    Angenommen, ich wollte gemeinsam mit meiner Frau eine Einkaufsliste führen. Dann werde ich wohl nicht umhin kommen, einen eigenen Twitter-Account dafür einzurichten? Oder planst Du kollaborative Einkaufslisten als zweite Stufe? [Ist eine durchaus ernst gemeinte Frage, sollte aber selbstverständlich erst nach dem bisher fehlenden Kompliment für die schöne Idee und Umsetzung stehen, sorry. Das folgt jetzt halt hinterher.]

    Kompliment.

    • Karsten Sauer
      10. September 2010 at 11:40

      Erster Ansatz wird wohl sein, dass man eine Liste auch per Mail ansprechen kann. Das geht ja dann zu mehreren. Aber wir verarbeiten erst mal das ganze Feedback.

    • heiko
      10. September 2010 at 11:44

      Die @einkaufsliste ist endlich da. juchhuu.

      Den Gedanken von heinzkamke hatte ich auch schon. Vl. lässt sich da ja was machen?

      Ansonsten weiterhin viele gute Ideen.

  2. 17. September 2010 at 08:20

    Wieso so kompliziert? Wenn ich „@einkaufsliste @username foo,bar,…“ schreibe, wird es in die liste von @username aufgenommen. Das sollte man als „Empfänger“ natürlich freischalten können – entweder global, dass alle das dürfen, oder nur für bestimmte Accounts.

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