Nico Kirch

Wer bist Du? Was tust Du?
Ich bin 25 Jahre jung und lebe in Hattersheim (zwischen Frankfurt und Wiesbaden). Studiert habe ich auch einmal – das kommt mir schon wieder ewig vor, obwohl ich erst vor zwei Jahren fertig war. „Damals“ war ich in Mannheim an der Dualen Hochschule und habe Dienstleistungsmarketing studiert. Wie so üblich bei dualen Studiengängen: drei Monate studieren, drei Monate arbeiten und das drei Jahre lang. Seit Oktober 2009 arbeite ich jetzt im Marketing von DB Training – einem Teil des DB Konzerns – wo ich auch schon die Praxisphasen meines Studiums absolviert habe. Außerdem organisiere ich seit diesem Jahr, zusammen mit Sascha Hüsing und Stephan Fink, den Twittwoch Rhein-Main.

Wie sieht Dein Social Setup aus?
Mein Lieblingstool ist definitiv Twitter. Nirgends bekomme ich Informationen so schnell und nirgends lerne ich so interessante Menschen kennen, wie bei Twitter. Hier vernetze ich mich (trotz aller Aussagen, dass Twitter kein Social Network sei), tausche mich aus und publiziere Links zu Themen, die mich interessieren. Viele Leute, mit denen ich mich über Twitter austausche kenne ich bis heute noch nicht persönlich. Trotzdem möchte ich es nicht missen!

Wenn etwas mal nicht in 140 Zeichen passt, findet es den Weg in mein Blog. Beim Bloggen bin ich Spätstarter. Erst dieses Jahr habe ich damit angefangen. Aber es macht Spaß und ich sehe darin auch eine Möglichkeit mich strukturiert mit Themen zu befassen, die mich interessieren. Außerdem bin ich natürlich auch auf Facebook. Anfangs nutzte ich Facebook ausschließlich privat. Ich war nur mit Leuten verbunden, die ich persönlich kenne. Mittlerweile hat sich das gewandelt. Ich bin auch mit Personen „befreundet“, die ich nur über Twitter kenne. Facebook nutze ich mittlerweile trotzdem zu zwei Zwecken: 1. Den Kontakt zu meiner weit verstreut lebenden Familie halten. 2. Um mich in mehr als 140 Zeichen auszutauschen. Meist ist das Ganze dann trotzdem wieder mit einem Link versehen.

Bei Google+ war ich, wie wahrscheinlich die meisten, die sich intensiver mit Social Media beschäftigen, von Anfang an dabei. Übrigens dank einer Einladung von Dir. :-) Auf Google+ finde ich aber kaum private Kontakte und wenn sie einen Account haben, gibt es keinerlei Aktivität. Insgesamt muss ich sagen, bin ich von Google+ noch nicht so überzeugt. Es tummeln sich immer noch vorwiegend die Menschen die sich beruflich und oder aus Leidenschaft mit Social Media beschäftigen. Ich bemerke aber eine deutlich stärker ausgeprägte Kommentar-Kultur, als Beispielsweise bei Facebook. Was mich freut, ist der Innovations(d)ruck, den Google+ ausgelöst hat. Konkurrenz belebt nun mal das Geschäft.

Ansonsten bin ich natürlich noch bei XING und Linkedin unterwegs. Allerdings sehe ich hierin nicht mehr, als ein digitales Adressbuch und eine Event-Plattform. Fotos veröffentliche ich eigentlich gar nicht online. Warum? Ich weiß es nicht.

Wie wäre Dein Traum-Setup, wenn Du Dir eines backen könntest?
Mein Traum-Setup? Gute Frage, nächste Frage. ;-) Ich kann das nur schwer beschreiben. Wenn ein Setup für mich perfekt wäre, würde es wahrscheinlich für 90 % der anderen Nutzer nicht passen und damit auch wieder nicht für mich. Für mich ist wichtig mich mit Menschen auszutauschen und zu vernetzen. Das bereitet mir Freude und mit dem oben beschriebenen Tools zusammen gelingt mir das ganz gut.

Ich nehme mir schon seit langem vor, die Listen-Funktion bei Facebook ausführlich zu nutzen. Hier genau zu selektieren: Was darf der Chef lesen, was darf die Familie lesen und was dürfen alle lesen?! Aber bisher fehlt mir der entsprechende Antrieb, bzw. die Priorität hierfür. Außerdem würde auch das Twitter nicht ablösen. Dafür habe ich den Dienst viel zu sehr schätzen gelernt.

Woher kennen wir beide uns eigentlich?
Ein Wort: Twitter. Wie oben beschrieben, fasziniert mich Twitter auch deswegen, weil ich hier so spannende und nette Menschen kennenlerne. Ganz nebenbei sind wir auch noch Kollegen. Das haben wir aber erst über Twitter herausgefunden. Beim Twittwoch Rhein-Main im Juni haben wir uns dann das erste Mal persönlich getroffen.

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