Steve Rückwardt

Wer bist Du? Was tust Du?
Mein Name ist Steve Rückwardt, 33 Jahre jung oder alt – wie man gern möchte. Ich lebe im grünen Herzen Deutschlands, in Thüringen. Genauer gesagt in Jena. Seit über 12 Jahren selbstständig beschäftige ich mich hauptberuflich mit Softwareberatung und Support überwiegend im Bereich der Finanzsoftware-Produkte eines grossen deutschen Software-Hauses. Hierzu schreibe ich auch in meinem Blog und greife dort aktuelle Themen zu den Produkten auf, schildere Lösungswege zu Fehlermeldungen oder schreibe allgemein zu meinen Erfahrungen als Selbstständiger.

Meine Supporttätigkeit versuche ich verstärkt mit den sozialen Medien zu kombinieren. So greife ich z.B. Fragen von Anwendern auf Twitter, in Blogkommentaren oder Foren auf und versuche so gut es geht behilflich zu sein.

Darüber hinaus schreibe ich in meinem „privaten“ Blog über alles was mich so bewegt und mir gerade so in den Kopf kommt.

Wie sieht Dein Social Setup aus?
Neben dem bloggen nutze ich etliche Plattformen im SocialWeb und probiere die ein oder andere neue auch gern aus. Jedem Hype-Dienst werfe ich mich jedoch nicht immer an den Hals. ;) Hauptsächlich nutze ich jedoch Facebook, XING und Twitter. Facebook ist hierbei primär für den „privaten“ Bereich und XING für die geschäftlichen Kontakte. Auf XING moderiere ich zudem einige Gruppen, u.a. ein Regionalforum für Jena sowie eine Anwendergruppe für Lexware-User.

Twitter ist von den 3 Netzwerken jedoch für mich das wichtigste. Es ist schnell, macht Spass und man lernt ab und an sehr nette und vor allem auch interessante Menschen kennen.

Ich nutze natürlich auch noch andere Dienste wie z.B. LBS. Hier mittlerweile überwiegend Foursquare.

Gerade Twitter nutze ich natürlich auch sehr stark mobil, was mit meinem derzeitigen Smartphone Galaxy SII auch wunderbar funktioniert. Twitter-Clients habe ich einige ausprobiert, mich derzeit aber verstärkt auf hootsuite eingependelt. Beruflich nutze ich zusätzlich noch cotweet.

Eine richtige Trennung der ganzen Dienste und Accounts ist recht schwierig, da Ich ja Ich bin und sich berufliche und private Themen und Kontakte hier und da auch mischen. Dennoch versuche ich soweit es geht eine Trennung zwischen beidem zu erzielen. Bei Facebook nehme ich nur Freundschaftsanfragen an, wenn ich einen engeren Kontakt zu diesen Personen habe bzw. diese wirklich auch privat kenne (Schule etc.). Ich stelle aber immer mehr fest, dass ich hier nicht mehr ganz so hart verfahre wie noch vor 1-2 Jahren und auch Anfragen von nicht persönlich bekannten Menschen aus dem SocialWeb mit denen ich in Kontakt stehe, akzeptiere. :) Bei XING bestätige ich Kontakte nur, wenn ich die Person persönlich kenne, oder aber ich mit dieser bereits etwas länger in Kontakt stehe. Da gibt es auch nur wenige Ausnahmen. Das wahllose Sammeln von Kontakten finde ich wenig zielführend.

Berufliche Themen und auch Hinweise auf meine Blogartikel poste ich überwiegend bei Twitter über meinen „dienstlichen“ Account und auch über die XING Statusmeldung. Auch Google+ wird ab und an mit Postings versehen, wobei ich jedoch noch nicht so recht weiss, in welche Richtung dieses Netzwerk geht – sowohl allgemein wie auch für mich persönlich. Hauptkommunikationskanal ist und bleibt jedoch Twitter.

Privacy Policy ist immer wieder ein Thema und jeder händelt dies unterschiedlich. Wirklich feste Regeln habe ich da nur wenige. Alles was eher in mein Privatleben gehört poste ich in Facebook (gefiltert über Listen) oder auch über meinen „privaten“ Twitter-Account. Wobei ich mich hierbei an die weisen Worte eine gewissen Herrn @sauerstoff halte „Macht euch nicht so viele Gedanken, was ihr twittern wollt, aber macht euch bitte sehr intensiv Gedanken, was ihr NICHT twittern wollt!“. ;)  Familiäre Dinge wird man bei mir eher nicht lesen. Da tausche ich mich lieber auf 1.0-Wegen mit meinem engeren Familien- und Freundeskreis aus.

Wie wäre Dein Traum-Setup, wenn Du Dir eines backen könntest?
Ich finde es teilweise unsinnig wie oft man Dinge manuell tun muss. Ich kann z.B. meinen 4sq CheckIn zu Facebook pushen, checke damit aber nicht automatisch auch in den dort evtl. vorhandenen FB-Place ein. Von der Bequemlichkeit her wäre natürlich eine Plattform ideal, welche alle für mich wichtigen Dienste in einer Oberfläche vereint. Dennoch bin ich froh, dass ich mein persönliches, mehr privates Leben auch von meinen beruflichen Themen trennen kann. Nur einen Dienst für alles? Schwierig, und meiner Meinung nach nicht wünschenswert.

Toll fände ich, wenn man mit einem Posting alle Dienste beliefern kann, aber es allen Usern lediglich einmal angezeigt wird. Soll heissen: die Dienste müssten untereinander verbunden sein. Liest jemand das Posting via Twitter bekommt er/sie es z.B. bei FB oder G+ gar nicht mehr angezeigt. Auch das verfolgen von Diskussionen zu einem Thema müsste vereinfach werden. So werden derzeit Themen in Blogkommentaren, auf G+, Facebook und Twitter diskutiert und kommentiert – hier sinnvoll der Diskussion zu folgen ist nicht einfach.

Letzendlich wird es DAS perfekte Setup aber wohl nicht geben. Soziale Medien leben von den Menschen die sie nutzen. Und wir alle sind einfach zu unterschiedlich um es jedem Recht machen zu können. :)

Woher kennen wir beide uns eigentlich?
Wir „kennen“ uns von Twitter. Persönlich haben wir uns bisher (leider) noch nicht getroffen, aber ich bin sicher, dies klappt auch noch irgendwann. Vielleicht auf einem Bahnhof oder einem Barcamp? Wir werden sehen… :)

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