Daniel Rehn

Wer bist Du? Was tust Du?
Ja, hi, also meinereiner hört auf den Namen Daniel Rehn, drückt sich seit 25 Jahren auf dieser Kugel rum und ist einer dieser Jungspunde, die „was mit Medien und Menschen“ machen, weil sie Medien und Menschen so mögen. Etwas konkreter gesprochen bin ich strategischer Berater für Social Media bei talkabout communications in München. Und das jetzt auch schon seit etwas über einem Jahr.

Davor studierte ich im beschaulichen Dieburg an der Hochschule Darmstadt vier Jahre lang Online-Journalismus auf Diplom im Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit und Online-PR unter Anleitung von Prof. Dr. Thomas Pleil. Nebenbei habe ich schon vor und schließlich auch während dem Studium die Presse- und PR-Abteilung meiner geliebten Frankfurt Skyliners unterstützt. Basketball, Vor- und Spielberichte schreiben, vom Spielfeldrand aus live twittern, Imagearbeit betreiben.

Da mir der Basketball trotz der Bayern vor der Haustür nun fehlt, tobe ich mich neben meiner Hauptbeschäftigung nun auf diversen anderen Plattformen und Projekten aus, um die überschüssige Energie loszuwerden: im Team zu Location Based Services bloggen, gemeinsam über Sport und Social Media plaudern, Diskussionen zur hiesigen Online-Kommunikation führen oder aber Filme en massé kritisieren.

Wie sieht Dein Social Setup aus?
De facto nutze ich so gut wie jede Plattform, die irgendwie eine Relevanz für mich aufweist. Facebook, XING, LinkedIn, Foursquare, Slideshare, Posterous, sogar Google+, auch wenn ich damit noch nicht so recht warm werde … die Palette ist ziemlich umfangreich. Aber mein wirkliches Liebchen, das ist und bleibt Twitter. Hier bekomme ich meine tägliche (Über-)Dosis an Informationen, Unterhaltung, Nachrichten, Wissenswertem. Dazu noch der rege Austausch mit meinen Freunden, Kollegen, all den anderen liebgewonnenen Kommunikationsmenschen. Allein die vielen Kontakte, die ich digital knüpfen und dann offline bei re:publica, Twittwoch oder anderen Veranstaltungen vertiefen konnte, sind Gold wert. Mehr kann ich mir kaum wünschen.

Der Ausgleich zu den vielen schnell servierten Infohappen und Späßen zwischendurch ist mein Blog, das mir gleichermaßen als Notizbuch/Archiv für interessante Links wie auch als gern genutzte Plattform zum Nachhängen der eigenen Gedanken dient. My blog is my castle, oder so ähnlich.

Der große Spaß an all dem Input ist eine geschaffene Serendipität, sprich das zufällige Finden von tollem Content, den ich zwar nicht direkt gesucht habe, der mir aber durch mein gestecktes Netzwerk zugetragen wurde. So gelange ich an enorm viel Wissen und Material zum Lernen und Verstehen, ohne mich direkt darum bemühen zu müssen, und entdecke dabei jeden Tag herrlich Neues.

Dabei trenne ich das Ganze kaum noch zwischen beruflich oder privat. Mich gibt es auf Twitter, Facebook und Co., die doch so unklar in ihren Trennlinien sind, ganz oder gar nicht. Da mischen sich YouTube-Clips mit Social-Media-Studien und Filmkritiken mit eigenen Blogposts. Praktischerweise gibt es das Ganze in einer gewissen Balance, so dass sich niemand bislang bei mir beschwert hat ;)

Wie wäre Dein Traum-Setup, wenn Du Dir eines backen könntest?
Das Traum-Setup habe ich dabei schon wie oben beschrieben für mich gefunden. Ich liege am Ufer des Informationsflusses in der Sonne und lasse es mir gut gehen, während die tollsten Dinge an mir vorbeiziehen und ich mir rauspicke, was mir interessant erscheint, um es näher zu betrachten. Passt.

Woher kennen wir beide uns eigentlich?
Ehm, wenn ich mich nicht irre, müssten wir uns in natura das erste Mal beim Twittwoch Frankfurt begegnet sein. Jetzt kann ich allerdings nicht mit Gewissheit sagen, ob es der erste im Dezember 2009 war oder der dritte zum Thema Sport im September 2010. Da muss ich noch einmal in mich gehen. Ansonsten tippe ich aber blindlings auf Twitter.

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