Jörn Sieveneck

Wer bist Du? Was tust Du?
Ich bin Jörn Sieveneck. Vielen dürfte ich unter dem Pseudonym „Nerotunes“ oder „Nero“ bekannt sein. Entstanden ist dieses im Jahr 2005, als ich über einen Namen für mein Blog nachdachte und kurz vorm einschlafen wieder aufstand und nerotunes.com registrierte. Unter der Domain entwickelte sich dann ein Blog über schwarze Musik, welches sich mittlerweile Richtung Electro und Alternative geöffnet hat. Seit neustem habe ich des weiteren unter joernsieveneck.de ein tumblr-Blog eingerichtet, um meiner Passion zur Fotografie einen Spielplatz im Web zu bieten. Ich bin Mac-User mit Hingabe, wenn auch nicht von Anfang an … aber das ist eine andere Geschichte, die mit dem Macintosh SE und der Orgatec anfangen würde.

„For living“, wie es in Amerika so schön heißt, arbeite ich seit Anfang des Jahres als Solutions Specialist im Bereich Online Marketing und Web Analytics bei ecomplexx germany. Davor war ich zehn Jahre lang als Grafiker in Münster, Braunschweig, Berlin, Köln, Hannover und Essen beschäftigt. In Essen, – dem für mich – Berlin des Ruhrgebiets, wohne ich noch immer, weil ich gerne dort wohne, mich zu Hause fühle und die Menschen und ihre Art im Pott mag. Oder um es in den Worten der Freundin meiner Mutter zu formulieren, „In Düsseldorf wohnt man nicht.“ ;) Gelebt wird auf ca. 50qm im Stadtteil Rüttenscheid, alleine, noch ohne Katze(n), zwischen Ikea Möbeln und Apple Hardware.

Wie sieht Dein Social Setup aus?
Ich nutze zur Zeit eigentlich ein relativ übersichtiches Setup, nachdem ich mich seit Mitte letzten Jahres mehr und mehr aus dem Wirrwarr an Diensten zurückziehe und mich auf das real social life konzentriere. Primär bin ich zur Zeit bei facebook unterwegs, dort wird mit Freunden und Bekannten kommuniziert. Twitter nutze ich zwar noch, aber bei weitem nicht mehr so stark wie in den Jahren davor. Nach mehr als vier exzessiven Jahren auf twitter merkt man irgendwann wie viel man in seinem realen Leben verpasst hat; wie sehr man es zum Teil als Flucht oder Ablenkung „missbraucht“ hat.

Für meinen kreativen Output tobe ich mich zur Zeit bei instagram und 500px aus; ebenso landet einiges in verschiedenen tumblr blogs. Etwas vernachlässigt, aber immer wieder gern genutzt — Zootool — ein großartiger Service. Ansonsten gibt es noch zahlreiche andere Plattformen auf denen ich unterwegs bin, mal mehr, mal weniger, mal gar nicht mehr, ausprobiert wird fast alles, und wenn es nur zur Namenssicherung ist.

Sind meine genutzten Plattformen untereinander verknüpft? Nein, nicht wirklich. instagram postet wahlweise mal zu facebook und/oder twitter, Blog Posts landen teilweise in der facebook timeline, aber das war es dann auch schon. Noch vor zwei Jahren war ich ein Automatisierungs-/Verteilungsfreak, hatte sogar mal ein „one Button to push to them all“ Setup im Kopf und habe auch zwischenzeitlich mal mit ifttt herumprobiert; aber (Achtung Buzzphrase) „am Ende des Tages“ zählt für mich mittlerweile das persönliche sharing, mal hier, mal da, mal für nur wenige Personen oder nur für eine kleine Gruppe, mal für alle. Teilweise share ich Fotos auch ausschließlich privat per Whatsapp der, nebenbei erwähnt, tollsten Erfindung seit es SMS und twitter gibt. (Da kommt auch der iMessage Dienst nicht gegen an.)

Eine Unterscheidung zwischen persönlich und beruflich mache ich eigentlich nicht – nicht mehr, denn anonym im Netz ist man schon lange nicht mehr. Gefunden wird sowieso alles, da Google mittlerweile sehr gut Profile mit Realnames verknüpft, auch wenn man das gar nicht will. Entweder gibt man sich zufrieden damit, ich wie zu sein scheine, oder man macht sich die Mühe tiefer in mich hinein zu schauen, frei nach dem Motto „Kennst du @nerotunes, kennst du noch lange nicht @joern“.

Was die Auswahl der Menschen, der Follower oder Freunde angeht, bin ich mittlerweile eher wählerisch geworden. Erst recht bei Facebook, noch mehr bei Google+. Bei twitter habe ich mich über die Jahre hinweg von einem Stream von 2500 „Following“ auf um die 900 verschlankt. Bei meinem Zweit-Account, der protected ist, folge ich nur 30–40 Leuten. Dort gibt es dann auch kaum Unaussprechliches; Allerdings habe ich als Privacy Policy sowohl twitter, als auch facebook vom Home Screen des iPhones verbannt, so kommt man nicht dauernd auf den Gedanken alles direkt zu posten ;)

Wie wäre Dein Traum-Setup, wenn Du Dir eines backen könntest?
Ein Traum-Setup brauche ich nicht, so wie es zur Zeit ist bzw. so wie ich meine Social Media Aktivitäten momentan betreibe, ist es gut. Aber auch dieses Setup und die Umgehensweise mit all den Diensten setzte einen Reifeprozess von circa vier Jahren voraus.

Woher kennen wir beide uns eigentlich?
Woher wir uns kennen? Ich glaube online bin ich dir mal irgendwann gefolgt und zum ersten Mal gesehen haben wir uns auf dem Barcamp Ruhr 2009 oder war es 2010… oder?
( Einfach nicken, lächeln und winken ;) )

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