Roland Judas

Wer bist Du? Was tust Du?
Hallo, ich bin Roland, Jahrgang 1969 und bei der arago AG in Frankfurt für das Produktmarketing verantwortlich. Wir sind ein mittelständischer IT-Dienstleister und Softwarehaus mit Spezialisierung auf die Erstellung und Betreuung von E-Business-Portalen und sowie den automatisiertem IT-Betrieb/Managed Services. Vor diesem Hintergrund haben wir eine Reihe cooler Software-Produkte zur Automatisierung von Software-Entwicklung und IT-Betrieb, deren Vermarktung etwas anspruchsvoller ist, das sie sich nur schwer in bestehende Produktkategorien einsortieren lassen. Ausgleich dafür hole ich mir bei meiner Familie, wo Tochter Paula (8 Jahre) einen zentralen Platz einnimmt. Wenn wir nicht gerade am Wochenende die Hanau White Wings (Basketball) anfeuern, stehe ich auf dem Tennisplatz, sitze auf dem Mountain-Bike oder laufe durch das schöne Kinzigtal. Wenn das Wetter nicht passt oder es dunkel ist, spiele ich meist mit neuen, mobilen Gadgets rum, auf der Suche nach dem perfekten Gerät.

Wie sieht Dein Social Setup aus?
Neben meinem privaten Blog, der leider in den letzten Monaten etwas zu kurz gekommen ist, nutze ich hauptsächlich Twitter, LinkedIn und Xing zur Kommunikation. Facebook nutze ich intensiv für meine privaten Kontakte und mit Google+ werde ich so langsam warm und bin sicher, das ich das intensiver nutzen werden, je besser es in die Apps und die anderen Dienste integriert ist.

Im Rahmen meines Jobs betreibe ich den Blog unseres CEOs Chris Boos, bei dem ich auch den einen oder anderen Artikel zum Thema IT Betrieb und Cloud Computing schreibe, sowie Blogs, die ich zur Unterstützung von Events (CloudCamp Frankfurt und CloudOps Summit) erstellt habe. Falls jemand Interesse am Thema Cloud Computing haben sollte: in den genannten Blogs sind viele, werbefreie, Vortragsvideos zu finden. Da ich mich in den letzten Monaten intensiv auseinander gesetzt habe, werde ich mich zukünftig auf clouduser.org, einem der größen deutschen Cloud Computing Blogs als Co-Autor betätigen. In Ergänzung zu den Blogs nutze ich Flickr, Youtube und Slideshare, um entsprechende Medieninhalte bereitzustellen und das – leider totgesagte – Delicious, um Bookmark-Sammlungen bereit zu stellen.

In letzter Zeit nutze ich verstärkt Scoop.it, wo ich eine Reihe von Themen kuratiere, mit denen ich derzeit zu tun habe: Das bereits erwähnte Cloud Computing sowie Konsumerisierung und IT Automatisierung. Als Hobby behalte ich auch das Thema EHealth im Auge, da ich viele Jahre in diesem Bereich tätig war. Zu all diesen Themen gibt es auch entsprechende Twitter-Accounts, die regelmäßig mit Inhalten befüttere (@cloudticker , @it_autopilot , @CloudCampFRA ,  @CloudOps_Summit , @BizMoCo und @EHealthTicker).

In Sachen Tools ist für mich Tweetdeck wegen der Vielzahl von Accounts auf dem Desktop die Killer-App, da es viele Dienste integriert und vor allem Account-übergreifende Retweets ermöglicht. Unterwegs nutze ich auf meinen Android-Geräten hauptsächlich Seesmic und auf dem iPad die Twitter-App. Android ist, wenn man wie ich viele Accounts und Dienst managen möchte, in jedem Fall die bessere Wahl, da man dort bessere Sharing-Funktionen zwischen den einzelnen Apps hat. Auf dem iPad muss ich leider viel zu oft auf Copy und Paste zurückgreifen, was echt nervt.

Zum Monitoring nutze ich tagsüber im Office und unterwegs den Google Reader, für den es tolle Apps gibt, die wirklich empfehlenswert sind (ByLine für iPad/iPhone und gReader Pro für Android). Abends blättere ich meist noch mal durchs Flipboard auf dem iPad, damit ich auch kurz vor dem Einschlafen wirklich nichts verpasse ;-) .

Ansonsten bin großer Foursquare-Fan – ich nutze es täglich und habe mich nach einigen Vorbehalten auch mit Quora angefreundet. Einen Amen-Account habe ich, allerdings kann ich den Hype darum nicht nachvollziehen. Da sind mir nützliche Dienste wie die Erklärmaschine Twick.It lieber. Das ist eine Mischung aus Quora, Wikipedia und Twitter und ist sehr zu empfehlen.

Wie wäre Dein Traum-Setup, wenn Du Dir eines backen könntest?
Ich suche immer noch nach dem Killer-Tool, das meine vielen Accounts und Dienste integriert und synchronisiert und am besten am Desktop und mobil (Android und iPad) verfügbar ist. Tweetdeck war ein guter Anfang, mal sehen wie es nach der Übernahme durch Twitter damit weitergeht.

Ansonsten bräuchte ich dann noch den 36 Stunden Tag, da ich mich gefühlt nur mit 20% aller coolen Dinge beschäftigen kann. Das wurmt mich irgendwie.

Woher kennen wir beide uns eigentlich?
Wir haben uns ja tatsächlich, nachdem wir per Twitter ‘verbunden’ sind, live und in Farbe auf einem der großartigen WebMontage in Frankfurt getroffen und jetzt auch auf dem Barcamp in Mainz. Da ich total auf Schnitzel mit „Grie Sos“ stehe, habe ich mir zudem fest vorgenommen, künftig regelmässig beim #SchnitzelFFM aufzukreuzen, so das wir uns bald öfters über den Weg laufen werden.

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