Kettenbriefe – Eltern, klärt eure Brut auf!

KettenbriefNeulich las mir Sohnemann eine Nachricht vor, die mich wütend gemacht hat. Es war einer dieser unsäglichen Kettenbriefe, die auf Whatsapp rumgehen wie Unkraut.

Joah, manche sind einfach ein Heilsversprechen, die nicht eintreten, wenn man die Zeichenkette nicht weiterleitet. Oft aber werden düstere und brutale Konsequenzen in Aussicht gestellt, und da hört der Spaß auf.

Mein Spross ist aufgeklärt, was Kettenbriefe betrifft und schmunzelt nur, wenn er einen bekommt und leitet ihn nicht weiter.

Mir graut es aber vor der Vorstellung, wie viele Kinder diesen Unsinn womöglich ernst nehmen und darum eine schlechte Nacht haben. Und wenn es nur ein Kind von zehn ist ist das zu viel.

Also: Liebe Eltern mit Kindern, die frisch in den Genuss eines Smartphones gekommen sind, klärt hier bitte auf. Es scheint mir bitter nötig zu sein.

Zahlreiche Eltern, deren Kinder dadurch von dem Blödsinn bewahrt werden werden würden es auch danken.

Treffend zum Thema las ich die Tage diesen Tweet hier von @Streitlust:

Schön auf den Punkt gebracht, dear!

  1 comment for “Kettenbriefe – Eltern, klärt eure Brut auf!

  1. 11. Februar 2013 at 14:16

    Tjaaaa: Kettenbriefe – Die Texte sind im wesentlichen die gleichen wie vor 25 Jahren, nur damals(TM) musste man immer noch Geld in Porto investieren um den Unfug weiterzuleiten. :)

    Ich hab’s lieber in eine Kollektion aus einzelnen Gummibaeren, sauren Schnullern und Lakritzschnecken zu je 5Pf am Bahnhofskiosk verwandt.

    Man sieht’s heute noch ;)

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