Achtung, jetzt wirds nerdig. So einen Blogpost zu zimmern ist ja schon immer ein gewisser Grundaufwand: eine knackige Überschrift will ersonnen, ein Bildchen ausgesucht / erstellt werden. Und den Text liest man sich auch eher dreimal durch und Links setzt man an geeigneter Stelle auch noch. Das dauert. Um so netter war es doch, mit Posterous den täglichen Beifang mal eben en passant posten zu können. Eine Mail an post@posterous.com und man ist im Geschäft. Einfacher geht es kaum. Read More
Posted 18 Mrz 2010 — by Karsten Sauer
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… und schon spekuliert die Meute, womit der Sauer denn nun herauskommt. Ist das denn wirklich so, dass man dort drin einer Gehirnwäsche unterzogen wird und zu Spontankäufen neigt? Ganz ehrlich? Ich finde den Store nicht wirklich nicht aussergewöhnlich – eher unauffällig. Die Produkte sind irgendwie lieblos darüber verteilt und da wo Platz ist, hat man halt 10 oder 20 MacBooks hingestellt.
Was der Hammer war: Der Service: Eigentlich wollte ich nur fragen, wie ich mit dem Pixelfehler meines 3G nun weiter mache. Das Display wurde sofort – ok, 6 Minuten Wartezeit – ausgetauscht. In der Zwischenzeit bin ich vor einem Regal mit Zubehör herumgelungert und habe mit Time Capsule, AppleTV u. s. w. angeschaut. Promt wurde ich nett und unaufdringlich angesprochen und nett aufgeklärt, was es mit all den Begriffen, die Ihr so durch meine Timeline treibt auf sich hat. Read More
Posted 24 Jan 2010 — by Karsten Sauer
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Es ist doch immer wieder das Selbe, wenn man es sich in einem weiteren neuen Social Network bequem macht: Anfangs akzeptiert man eher mehr Kontakte als weniger. Bei den letzten Neuzugängen Gowalla und Foursquare war es noch extremer: Da ich wusste, dass die beiden in Deutschland noch so gut wie unbekannt waren habe ich jeden Request angenommen, der an mich gerichtet wurde. Warum? Na, damit etwas Leben in die Timeline kommt! Wenn ich darauf warten würde, bis ich einige meiner Kontakte zum Mitmachen bewegen konnte würden Wochen vergehen. Read More
Posted 22 Jan 2010 — by Karsten Sauer
Category Allgemein
Brightkite war für ja mich der erste Service, den ich location-basiert genutzt habe. Neben all dem Alltäglichen, was man so in die Timeline schreibt war so auch bequem die Info möglich ‘Und hier treibe ich mich rum’. Davor war der Aufenthaltsort ja eher ein Hintergrundthema.
Entering Gowalla. Mit Gowalla kam das erste mal eine spielerische Variante ins Spiel, womit man mich natürlich locker ködern kann. Gowalla fügt dem Einchecken in Spots eine Geocaching-Komponente hinzu, die – zumindest am Anfang – richtig Spaß gemacht hat. Man findet am einen oder anderen Spot neue Items, oder kann solche, die man schon gesammelt hat gegen dort vorgefundene tauschen. Ziel ist es, von jedem Item eines in seinen ‘Vault’, eine Art Abstellkammer zu packen. Man kann auf der Website nachsehen, welche einem noch fehlen. Was bei Vollständigkeit passiert ist unklar. Das hat dazu geführt, dass manch User anfing beim Flanieren auf einer Einkaufsstraße in jedem Geschäft einzuchecken, um dort Items zu sammeln. Das geht natürlich nur, wenn es diese Geschäfte schon als Spots angelegt sind. Schummeln war nicht, da Gowalla ausschließlich über GPS (bzw. die Orting des WLANs, in dem man eingeloggt ist). Read More
Jammern auf hohen Niveau? Ja, klar!
Nach schon wenigen BarCamps kristallisiert sich ein gewisser Anspruch an die Veranstaltungen heraus – einfach weil sie auf hohem Niveau sind – man wird verwöhnt. Und dieses wollen wir ja wohl bitte halten, oder? So war auch das BarCamp Mainz auf sehr hohem Level, organisatorisch wie inhaltlich! Großes Kompliment erst einmal dafür. Umso mehr fällt es dann auf, wenn es bei einzelnen Dingen hakt. Aber da wir gemeinsam die Veranstaltung stetig besser machen wollen (nur auf Niveau halten wäre schade) finde ich es durchaus berechtigt, Dinge anzusprechen, die sich bei anderen BC bewährt haben und dieses mal unterlassen wurden.
Beim BarCamp Mainz war es konkret die Vorstellungsrunde, die mir sehr gefehlt hat. Schon beim Sichten der Agenda vorab tauchte sie nicht auf, was ich für einen Schusselfehler beim Niederschreiben hielt. Letztlich wurde sie der Sorge um den planungsgerechten zeitlichen Ablauf geopfert. Aber es wäre nicht das erste BarCamp gewesen, das dann einfach den Vormittagsablauf um eine Viertelstunde verschiebt und das mit ausreichendem Puffer in der Mittagspause kompensiert.
Zwar bin ich selbst immer sacknervös, wenn das Mikrofon seinen Weg zu mir findet, trotzdem schätze ich die Gelegenheit sehr, andere Menschen aufgrund der wenigen Worte, mit denen er sich vorstellt (3 Tags – Stichworte) ein wenig einschätzen/einstufen zu können. Wer seine Tags mit Bedacht wählt lässt z. B. Motivation, Branche oder Spezialisierung erkennen was das frühe gezielte Ansprechen ermöglicht. Über denselben Kontakt erst zufällig durch die Wahl des Platzes beim Mittagessen oder bei der Feedbacksession zu stolpern fände ich zu spät und eine absolute Verschwendung!
Das Thema habe ich bei @flocke schon mal kommentiert.
Mein üblicher Rückblick auch mit Kommentaren zu den Sesslons folgt noch.