Social Media Berater?

Posted 05 Nov 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein

beraterberaterZunächst habe ich gedanklich eingestimmt in die sich immer weiter verbreitende Schimpferei über selbsternannte Social Media Berater.Zu groß schienen mir die Unwägbarkeiten und Dynamiken, die in diesem Thema wirken. Demnach schien es mir vermessen, dass jemand von sich behauptet, jemanden anderen gar in diesen Dingen zu BERATEN, eine Firma womöglich, die weiß Gott extrem viel in dieser Arena falsch machen kann. Aber wir Deutschen schimpfen ja so gern und urteilen auch schnell mal jemanden oder eine ganze Gruppe ab. Nun gut, zum Glück ist der Kopf rund.

ALs ich mir das Thema aber dann einmal gründlicher durch Selbigen habe gehen lassen kam ich zu der Einschätzung, dass Social Media trotz und gerade wegen seiner Unwägbarkeiten durchaus ein Feld ist, in dem jemand eine belastbare Extertise aufgebaut haben kann. Ohne eigene aktive Erfahrung auf dem Gebiet allerdings halte ich es nicht für konzeptionell beherrschbar. Wer noch z.B. nie gebloggt, wenigstens kommentiert hat und Twitter nur aus Spiegel-Artikeln kennt, von anderen Plattformen ganz zu schweigen, dem darf bei Konzepten, die diese Mittel verwenden, berechtigterweise skeptisch sein. Hm, oder besser: Mit gutem Gewissen misstrauen!

Wie verträgt sich die Belastbarkeit von Einschätzungen und Konzepten im Bereich Social Media mit den genannten Unwägbarkeiten? Genau diese Fähigkeit, die Eintrittswahrscheinlichkeit bestimmter Maßnahmen als hoch einschätzen zu können, aber dann auch die Grenze kennen, ab der so gut wie keine gesichterten Vorhersagen getroffen werden können ist m. E. die Kunst und macht einen guten Ratgeber aus. Er weiß, bis wieviel Meter der Sandstrand vom Ufer aus noch erwartet werden kann und ab wo mit Schlammlöchern und tiefen Gräben zu rechnen ist.

Aus diesem Grund meine ich wir sollten lieber einmal über die Definition von Social Media Beratung nachdenken, als die ersten, diesich den Titel geben gleich einen Scharlatan zu nennen.

Mobiledevcamp Munich 2009 #mdc09

Posted 01 Nov 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Apple, iPhone, Technik, Webwelt

mdc09_120x240pxEine Veranstaltung soll man verbloggen, wenn die Eindrücke noch frisch sind. Und Eindrücke habe ich wieder einmal reichlich gesammelt!

Es war mein erstes BarCamp, das eine Spezialisierung hatte aber das erstreckte sich nur auf das Thema. Die positive und konstuktive Grundstimmung, die BarCamps ausmachen war auch in München deutlich zu spüren.

Ich war überrascht, wie vertraut ich mit dem Spezialthema ‘Mobile’ war. Scheinbar habe ich mich durch mein Begeisterung für Gadgets aller Art – vor allem mitnehmbare – latent auf dem Laufenden gehalten.

Die Location hatte amerikanischen Charme: Wir waren im deutschen Hauptquartier von Intel. Dank der hochpräzisen Navi mit dem iPhone bin ich erst einmal direkt daran vorbei gelaufen, aber zum Glück konnte mich Gerald dann schnell einsammeln. Danke noch einmal dafür!

Zu den Sessions, an denen ich teilgenommen habe:

Das iPhone als Mobile Enterprise Plattform? (Stefan Schuhmann)

Stefan hat sehr schön die Herausforderung dargestellt, eine geschäftliche Anwendung für das iPhone zu erstellen. Anhand weniger einfacher Use Cases hat er erläutert, auf welche Framework-Elemente man zurückgreifen und welche Fallstricke man beachten muss.

Key Learning: Wer eine App für das iPhone plant sollte – bevor er viel Geld in die Hand nimmt – erst einmal durch einen Experten prüfen lassen, welche Beschränkungen einem einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Neu war mir, dass B2B-Apps nicht den Approval-Prozess durch Apple durchlaufen wie B2C-Anwendungen. Aber hier war man sich nicht ganz einig, wie es hierum tatsächlich bestellt ist.

Mobile Trends in Marketing und Kommunikation (Florian Bergmann)

Mit seiner ihm höchsteigenen Leichtigkeit hat @flobby aktuelle Trends aus aller Welt (vornehmlich US, UK und Japan) vorgestellt. Viele herrlich sinnlose Dinge waren dabei, die gute Lacher hervorbrachten, die sich aber wohl nicht weltweit in epischer Breite durchsetzen werden. Aber einige Ansätze waren dabei, die direkt von der Runde weitergesponnen und für durchaus zukunftstauglich erklärt wurden. Vielleicht fallen mir später noch ein paar Beispiele ein.

Buddycloud (Simon Tennant)

bcloudSimon hat Buddycloud vorgestellt, eine Location-based Anwendung, mit der Leute ortsbezogen Statusmeldungen abgeben könne, andere Leute treffen können und Themen-Channels anbieten können. So ganz ging das Thema nicht an mich heran, da wir in Deutschland mit Brightkite, Gowalla, HeyWAY, Latitude u.s.w. ohnehin schon überversorgt sind.

Die Verbreitung von Buddycloud ist allerdings auch abhängig von der Verbreitung von Symbian, wodurch sich Aktivitätsschwerpunkte in wie Ägypten, Fernost und Finnland herausbildeten.

Wie sieht deine Netbook-Killer-App aus? (Michael Hülskötter)

Diese Session hatte einen extrem hohen Unterhaltungswert. In jeweils 60 Sekunden konnte man seine Idee einer Killer-App für Netbooks vorstellen. Die Teilnehmer waren hochmotiviert, da es 2 Netbooks zu gewinnen gab. Die Jury hat sich den Nachmittag über beraten und am Abend die Preisverleihung vorgenommen. Die Übersicht über die vorgestellten Killer-Apps gibt es hier.

Mobile Bezahlsysteme in Deutschland und weltweit (Peter Wittmann, Fraunhofer Venture)

Peter hat vorgestellt wie sich das Thema mobile payment über die Jahre und die Regionen der Welt entwickelt hat. Allgemeines Fazit war, dass sich bei uns wohl erst mal nicht viel tun wird, da wir durch die Bezahlstrukturen in Deutschland eigentlich ausreichend versorgt sind und die Player, die sich hierfür einigen müssten zu groß und starr sind (Banken, Telekommunikationsunternehmen).

Mobile Bezahlsyteme haben sich vornehmlich dort durchgesetzt, wo ebendiese Strukturen nicht vorhanden waren, wie z.B. das Payment per SMS  in Afrika.

Ich bin zwar noch ein eine weitere Session (wegen Verschiebung der Session, die mich primär interessierte) geraten, habe aber dort kaum ein Wort verstanden, da es um Linux-Distributionen ging und das für mich eine Schicht zu technisch war.

Einen Überblick über die Sessions gibt es hier.

Mein Namenschild habe ich in gewohnter Manier wieder gleich eingesaut. Diesmal nicht mit Kaffee, sondern mit Tinte.

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Sehr schöner Sticker für das MacBook (gesehen bei @itisalive )schneewittchen_500:

Viele Preise gab es zu gewinnen

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Alles in allem: Ein kleines, feines, spezielles Camp, das gern noch den Sonntag hätte in Anspruch nehmen können! Nächstes mal gerne wieder! Großen Dank nochmal für die großartige Orga – und nicht nur für das Essen…

pl0gbar Frankfurt, die 16te

Posted 28 Okt 2009 — by Karsten Sauer
Category Frankfurt, pl0gbar, Real Life, Twitter

pl0gbarSo, @sauerstoeffchen und ich sind gerade zurück von der sechzehnten pl0gbar in Frankfurt. Schee war’s, wie immer!

Und weil wieder ein paar neue Gesichter dabei waren, habe ich mal den Block (Papier – old school und so) kreisen lassen und die Twitternicks eingesammelt. Am Start waren:

ach so, und natürlich

Bis zum nächsten Mal!!

Erstaunlich

Posted 15 Okt 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Twitter

mosaic_aussschnittSorry, auf Twitter gerade den falschen Link gepostet. Der hier war gemeint: http://bit.ly/afbUfp

Wann immer ich die Timeline eines anderen Twitter-Users sehe oder etwas aus dessen Timeline erzählt bekomme fällt mir etwas Bemerkenswertes auf: Da diskutieren wir bei allen möglichen Gelegenheiten on- wie offline fleissig über Retweets, @replies, followen/entfollowen und all die Dramen, die sich so auf Twitter abspielen. Und alle haben wir dabei im Grunde den selben Hintergrund.

Aber auch nur im Grunde, denn: Jede Timeline, die sich ein User zusammengestellt hat ist absolut einmalig – so wie der Twitterer selbst. Timelines wachsen über Wochen, Monate Jahre und sind in der Regel permanent in Bewegung – neue Followings, spontane Entwollow-Maßnahmen. Und die Zusammenstellung derer, denen man folgt ist dabei höchst unterschiedlich. Der eine wählt primär nach Regionalität aus, der andere folgt seiner Clique und deren Verästelungen. Andere wiederum folgen im Wesentlichen Popstars oder Branchengrößen, wenn er eher beruflich twittert. Read More

Daddy or Deal

Posted 13 Okt 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Kino

Kinners, dieser Film MUSS gesehen werden!

Beeindruckend

Posted 08 Okt 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Facebook, Twitter, Webwelt, YouTube

Da bloggt man, twittert und setzt ab und zu einen Status bei Facebook und ist dabei in guter Gesellschaft. Wieviel aber INSGESAMT so gezwitschert und sich mitgeteilt wird, erschließt sich einem erst, wenn man sich z.B. diese Darstellung mal genauer anschaut – besser noch ein paar Minuten beobachtet und auf sich wirken lässt. Hammer!

Quelle: http://www.personalizemedia.com/garys-social-media-count/

Dass die Zahlen natürlich nicht in Echtzeit ermittelt werden ist klar, aber die Illustration des Zuwachses ist schon beeindruckend. Welche Zahl wundert euch am Meisten? Ich habe mich sehr über die hohe Zahl an versendeten SMS gewundert und die Höhe des Betrags, die für digitale Güter ausgegeben wird.

Eine Frage der Höflichkeit

Posted 01 Okt 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Real Life, Reisen

blankomat_bitte_schoenLeute, ich bin verunsichert. Ja, manchmal geht das schnell. Diesmal aber kam das langsam und schleichend. Denn genau in diesem Tempo haben sich ein paar Dinge in unserem Umgang miteinander verändert und sind heute an einem Stand, der mir fremd vorkommt. Es geht um die kleinen Dinge im täglichen Miteinander. Ich bin weißgott kein Benimmpapst, so weiß ich beim Essen allenfalls sicher, dass man das Besteck von aussen nach innen je Gang verwenden, die Gabel zum Mund führt und nicht andersherum, mit geschlossenem Mund kaut und so weiter. Aber ein paar Prinzipien habe ich darüberhinaus schon:

So finde ich es selbstverständlich, dass man z. B. auch an der Supermarktkasse zunächst freundlich Grüßt und dann mit Bitte/Danke weitermacht, wenn es um die weiteren Handgriffe geht. Auch beim Bestellen beim Bäcker tut doch ein “Ich hätte gerne [Hier bitte Bestellung von Teigwaren eintragen], bitte.” nicht weh, sondern gibt der Transaktion eine gewisse Würde. Sogar der Blankomat hat das drauf!

Was ist daraus geworden, dass man sich die Hand vor den Mund hält beim Gähnen? Ich halte nichts von offensiv dargebotenen Plombensammlungen und Mandelausstellungen. Hält man sich neuerdings nicht mehr die Tür auf, wenn man vor jemandem durch eine Tür geht und diese zurückschwingt? Und wenn am Bahnhof eine ältere Dame mit ihrem schweren Koffer vor der Treppe verzweifelt seufzend inne hält nimmt man ihr das gute Stück doch bitte ab und trägt es mit nach oben, oder? Von Anklopfen, Ausreden lassen, Platz anbieten, Pünktlichkeit, Sauberkeit etc. will ich gar nicht anfangen.

Bin ich der einzige, dem auffällt, dass der Umgang miteinander rauher geworden ist? Kommt das nur mir so vor? Bin ich da zu emfindlich? Was ist passiert? Sind wir in der Unterzahl?

Der DBLocator

Posted 15 Sep 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, iPhone, Reisen, Technik, Twitter, Webwelt, Zug

Es war einmal kurz vor Mannheim im ICE: Durchsage sinngemäß ‘Aufgrund eines Blitzeinschlags kam es im Stellwerk zu einem Schaden, der die Weiterfahrt verhindert’. Gehört – getwittert. Kurz darauf kam ein @reply von @fachatc mit der Aussage ‘Da sitzt ihr wohl im selben Zug, der @sauerstoff und der @loebel!‘. Jemand, der uns beiden folgt hat uns quasi miteinander bekannt gemacht, da der andere aus dem selben Zug getwittert hat.

Ich bin darauf hin durch den Zug marschiert und habe mit der Info, dass der absendende Client Tweetdeck war nach der typischen mehrspaltigen App auf den anwesenden Notebooks geschaut. Und siehe da: Da saß er dann auch, der @loebel! Kleines Schwätzchen, netter Plausch – so soll es sein!

Cool, dass sowas funktioniert, aber noch cooler wäre doch, wenn das systemisch funktionieren würde. Und es tut! Seit kurzem gibt es den DBLocator. Read More

Schöne neue Welt

Posted 21 Jul 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Webwelt

hmmHeute morgen gab es gleich 2 Nachrichten, die mich sehr nachdenklich gemacht haben.

Zum einen die Kommentar-Katastrophe im Vodafone-Blog, die Tapio sehr schön zusammengefasst hat, hierbei den Begriff ‘Astrosurfing‘ gelernt. (Update: Gerade darauf aufmerksam gemacht worden, dass es ‘Astroturfing’ heißt. Schade, ich fand das mit dem Sternensurfer viel blumiger) Diese Aktion hat mir einmal mehr bewusst gemacht, dass das Internet in all seiner Offenheit eben auch Platz für bösartige Menschen bietet und ihnen darüberhinaus ganz neue Möglichkeiten zum Anrichten von Schaden bietet. Sicher hat sich Vodafone mit seiner Kampagne bewusst der Kritik insbesondere der Internet-Gemeinde (wie sie immer so schön genannt wird) ausgesetzt, aber die scheinbar von den Schädlingen angewandte Methode ist perfide, einfach unter aller Sau! Und dagegen wehren kann man sich auch nur bedingt. Der guten Ordnung halber muss ich das ‘scheinbar’ noch einmal betonen, denn bewiesen ist nichts – was leider auch mit den Eigenarten des Internets zu erklären ist. Read More

Inhaltsregeln auf Twitter? Pah!

Posted 10 Jul 2009 — by Karsten Sauer
Category Twitter, Webwelt

pahHeute morgen bin ich einmal wieder über eine Aussage bzgl. Twitter gestolpert, bei der ich mein mittlerweile liebgewonnenes ‘Pah!’ ausrufen musste. Sinngemäß wurde die Formulierung verwendet ‘… ist nicht, wofür Twitter gedacht ist…’.

Leute, hat denn der letzte noch nicht begriffen, dass Twitter keinem über das Austauschen von Kurznachrichten hinausgehenden Zweck ‘gedacht’ ist? WIR machen Twitter. Twitter entwickelt sich in die Richtung, in die es seine User fordern und annehmen. Klar gibt es Kontroversen, wie zuletzt bezüglich der Änderung in der Anzeige von @replies. Aber alles andere entwickeln letztlich wir, die Twitterer. Read More

Blau

Posted 07 Jul 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, iPhone, Twitter, Webwelt

blau

Für wen ist HeyWAY sinnvoll?

Posted 24 Jun 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Frankfurt, iPhone, Stuttgart, Webwelt, Zug

heyway-iconHmm. Ich habe noch einmal über HeyWAY nachgedacht. Das mit dem Pushen ist ja nett und hält in einem albernen Moment auch mal für einen guten Scherz her (Weckrufe um kurz nach Sechs – die betroffenen wissen schon bescheid), aber für wen taugt denn das wirklich? Doch nur Gruppen, die ausreichend viele Schnittpunkte in ihrem Bewegungsmuster haben, oder?

So bin ich über HeyWAY mit ein paar Leuten connected, die sich in der Regel innerhalb einer Stadt (z.B. Göppingen) bewegen, die ich fast nie betrete, allenfalls durchreise. Sollte wohl öfters aussteigen. Und auf den Strecken, auf denen ich mich so in der Regel bewege habe ich (noch) keinen HeyWAYer. Die Schnittmenge ist also denkbar klein.

Wie seht ihr das?

Hasi, where are you?

Posted 19 Jun 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Frankfurt, Lindau, Reisen, Stuttgart, Twitter, Webwelt

location_lindauIch bin schon oft von Mitmenschen angesprochen worden, warum ich denn so viel über Twitter von mir preis gebe. Das ginge doch keinen was an. Und dass ich großherzig mit der Information umgehe, wo ich mich nun gerade befinde befremdet diese Menschen noch mehr. Ab einer gewissen Anzahl skeptischer Blicke überdenke ich so etwas dann gern selbst noch mal. Gesagt, gedacht und komme zum selben Ergebnis wie zuvor:

1. Was ich twittere, ist sehr bewusst gewählt. Wer glaubt, mich aufgrund meiner Tweets persönlich zu kennen, der irrt. Ich habe eine recht genaue Grenzziehung bei den Inhalten meiner Tweets. Und die Ausnahmen, die ich dabei mache sind wohlüberlegt und dienen mir zum Lernen, wie das Miteinander im Netz zwischenmenschlich funktioniert.

2. Meinen Aufenthaltsort zu veröffentlichen hat m.E. erst einmal nur Vorteile. Follower haben eine recht genau Vorstellung, wann ich mich wo herumtreibe und so entstehen zum Teil recht witzige, wenn man so sagen will Location-based-Konversationen bis hin zu spontanen Tweet-ups. Und Letzteres macht die Offenheit was meinen Aufenthaltsort betrifft so interessant. Ich freue mich immer wieder, meine digitalen Bekannten und Freunde im echten Leben zu treffen. Das macht es erst richtig spannend! Drum mag ich z.B. die pl0gbars so gern.

Gestern habe ich z.B. @oliverg zufällig am Hbf in Stuttgart getroffen und wir sind gemeinsam unter unablässigem Geek-Geschnatter bis Ulm gereist, wo sich unsere Wege leider schon trennten. Schöne Aktion, aber wieviel netter wäre es noch, wenn man diese Zusammenkünfte gezielt herbeiführen könnte? Sicher, es gab schon viele Ansätze von Dopplr über Brightkite, aber worauf ich heute aufmerksam gemacht wurde und als manischer Adopter gleich installiert habe könnte wirklich den nächsten Schritt bringen: Hey Where are You. Mal schauen, wie es sich angeht. Ihr findet mich dort unter mail[ätt]sauerspace[dott]com

Ina mit KeuleDas einzige Risiko, das ich dabei sehe ist zum einen eines Tages von einer Stalkerin aufgelautert zu werden, was bei meinem vorbildlichen Lebenswandel und meinem reinen Herz fast ausgeschlossen ist und zum anderen, dass mich Ina aka @bumgirl irgendwann am Frankfurter Hauptbahnhof abpasst, um mir die Sammelrechnung für mein #offenbashing mit dem Baseballschläger zu servieren.  Die Eintrittswahrscheinlichkeit für letzteres halte ich übrigens für deutlich höher als für ersteres. Und da Ina eine ganz eine liebe ist, ahnt ihr wie gering ich die Risiken von HeyWAY und co. einschätze.

In diesem Sinne. Meet you there!

Der Barcampomat spricht BCD09

Posted 29 Mai 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Österreich, Twitter, Vorarlberg

take_me_to_twitterYeah! Der Barcampomat spricht jetzt BarCamp Dornbirn09! Teilnehmer des BCD09 können sich ab sofort hier ihren Twitter-Avatar mit dem BarCamp Dornbirn-Logo versehen lassen. Flagge zeigen! Wir das funktioniert? Ganz einfach: Geht zum Barcampomat.

barcampomat

Einfach Twitter-Nick eingeben, Los Geht’s klicken und schon bekommt man eine Auswahl mit Vorschlägen aus denen man wählen kann. Runterladen, bei Twitter hochladen. Fertig!

Großen Dank OliverG für den Tip und an Kai für das Anlegen des bcd09!

Keksee!!!

Posted 20 Mai 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Twitter, Webwelt

Ich muss jetzt mal spontan meinen Blogpost Von unzweifelhaften Wert erweitern. Ich mache es kurz. Vor ein paar Tagen habe ich gewtittert:

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Daraufhin hat sich @_one_fine_day_ erbarmt und mir folgendes geantwortet:

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Und heute war es dann soweit. Meine Packstation meldete mir, dass etwas Neues für mich angekommen sei. Und siehe da:

Read More

Vorarltweets

Posted 19 Mai 2009 — by Karsten Sauer
Category pl0gbar, Stuttgart, Twitter, Vorarlberg, Webwelt

Vorarlberg TweetsHeute ist @vorarltweets gestartet. Nach dem gut funktionierendem Vorbild von @stuttgarttweets

Es ist ein Tweetbot, der @Replies, die an ihn gerichtet sind Retweetet. Er dient zum Bündeln von Vorarlberg-relevanten Tweets. Wer ihm folgt bekommt solch Tweets geliefert, die jemand als relevant für die Folgerschaft von Vorarltweets erachtet. Er ist also mit Bedacht zu verwenden. Er ist geeignet für Themen mit lokalem Bezug wie Veranstaltungen, Mitfahrgelegenheiten, etc.

Schöne Beispiele aus jüngerer Vergangenheit: 1, 2, 3, 4, 5

Er nimmt nur @Replies von Usern an, die ihm folgen. Momentan funktioniert er noch halbautomatisch, wird aber demnächst auf einen Automatismus umgestellt.

Ach so: @Replies, Retweeten u.s.w. sagt Dir nichts? Dann schau in das Twitter-Starterkit.