Warum bloggt man eigentlich? Warum blogge ich eigentlich? Und ist Twittern die Steigerung von Bloggen?
Wenn ich jemand anderen, der womöglich mit Blogs so gar nichts zu tun hat, auf einen für ihn potenziell interessanten Beitrag in meinem Blog hinweise ernte ich oft irritierte, zweifelnde Blicke bis hin zur Frage: Warum bloggst Du eigentlich?
Der Versuch einer ausführlichen Antwort:
An erster Stelle steht beim Bloggen ehrlicherweise die Selbstdarstellung. Klingt spontan erst mal negativ, muss es aber nicht sein. Uns selbst darstellen ist ja etwas, das wir permanent tun. Sei es in einem Meeting durch betont zurückhaltende Sachlichkeit oder eben durch öffentliche Gesprächigkeit in Form eines Blogs. Und nachdem Sahnau und ich uns in FRA-MUC-FRA sehr ausführlich und wortreich (selbstverständlich immer unter dem Hinweis auf den ausdrücklich fiktiven Charakter der Hauptperson!) selbst dargestellt haben ist bei mir dieser Damm schon lang gebrochen. Seinen Lohn erhält der Blogger dann in Form von Aufmerksamkeit, sei es in Form von Seitenzugriffen, von Kommentaren (die dann den darauf folgenden Lesern zeigen: Der wird gelesen und es wird auf das Geschriebene auch noch eingegangen) oder in direkten Reaktionen z.B. per Mail oder Skype. So, dann hätten wir das mal geklärt.
Ich glaube, ich brauche einen persönlichen Reiseplan, den ich mir dann neben den Wecker lege. Und zwar immer dann, wenn mein Wecker eine Uhrzeit fiept, die sonst die morgentliche Tiefschlafphase einläutet. 4:50h war es am Mittwoch dieser Woche. Eine gefühlte Minute habe ich meinen Wecker fassungslos angestarrt und ihn eindringlich 































