Es ist erstaunlich, wie viele Leute man doch mit seinem Blog erreicht. Zwar ist meine Posting-Frequenz deutlich gesunken, nachdem ich mit dem Twittern begonnen habe, aber wenn ich dann mal blogge, dann werde ich von unerwarteter Seite auf die Themen angesprochen. Der Post über mein Roller-Fazit hat so einige Träume bei Freunden und Bekannten zerstört, die auch mit dem Kauf einer Vespa o.ä,. geliebäugelt hatten.
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Category Allgemein, Frankfurt, Roller, Stuttgart, Twitter, Webwelt
Rolllerrrr – ein Fazit
So, nun bin ich ja seit ein paar Wochen stolzer Besitzer von Rosi = Rosinante = einer Piaggio ZIP. Zeit, Bilanz zu ziehen. Rosi wieder hergeben? No way! Aber ein paar Dinge sollte man sich als Autofahrer durch den Kopf gehen lassen, bevor man auf einen Roller umsteigt. Klar, die Zahlen sprechen für sich: Anschaffung Zip: 1200€, Versicherung ca. 120€p.a. Eine Tankfüllung 10€ – reicht bei mir für 3 Wochen. Und geparkt ist das kleine Teil im Handumdrehen.
Aber im Handling ist das schon ganz was anderes als Autofahren. Vieles davon liegt zwar auf der Hand. Die Auswirkungen im Alltag merkt man dann doch erst mit der Zeit:
Parken – Das ist sicher das größte Plus beim Rollerfahren. Egal, wo man hinfährt – man hat immer einen Parkplatz. Das ist echt der Hammer!
Gurt – das war das erschreckendste Erlebnis auf dem Roller. Bei meiner ersten Vollbremsung habe ich erst mal realisiert, dass man sich beim Autofahren drauf verlässt, dass einen der Gurt in Position hält. Beim Roller rutscht man hingegen mit vollem Impuls (73kg * 45km/h) Richtung Lenker und muss sich mit den Armen abstützen, wobei der rechte auch noch mit dem Gashebel abgelenkt ist. Scary. Das schärft den Blick für den Sicherheitsabstand.
Gleichgewicht – ungleich dem Autofahren ist das Teilnehmen am Straßenverkehr doch etwas anstrengender, da man mit dem ganzen Körper fährt. Und das Kurvenfahren will geübt sein.
Heizung – der Griff ans Armaturenbrett beim ersten Frösteln bringt schnell Ernüchterung. Kein Armaturenbrett da. Kein Griff für die Heizung. Nada, niente! Brrrr.
Radio – das Einschalten von Musik nach den ersten 50m fällt ebenfalls flach. Die Ohren sollte man ohnehin lieber offen halten, damit einen ein überholender LKW nicht überrascht
Stolz – als Rollerfahrer ist man nahe dem unteren Ende der Nahrungskette im Straßenverkehr. Wenn man zuvor im 3er unterwegs war heißt es: Umdenken! Wohl dem, der sein Selbstwertgefühl nicht an der Karosse festmacht. Wohl mir, also. Read More































