Facebook-Kontakte managen. Gar nicht so einfach.

Posted 10 Jan 2010 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Facebook, Twitter, Webwelt

Die Tage habe ich mir mal wieder Gedanken darum gemacht, wie ich meine Kontakte strukturieren, welche Informationen ich mit wem teilen möchte und sollte und bin auf der Baustelle Facebook angelangt.

Da ich allein zu keinem abschließendem Ergebnis kam habe ich folgende Frage in den Ring geworfen und einige interessante und hilfreiche Antworten bekommen:

Wie haltet ihr es eigentlich bei Facebook mit dem Akzeptieren von Freundschaftsanfragen?

Ich stehe vor der Fragestellung, ob ich entweder tatsächlich nur Personen connecte, die ich persönlich Kenne und mit denen ich darüber hinaus auch noch connected sein möchte (ist ja nicht selbstverständlich).

Oder nehme ich im Prinzip jede Kontaktanfrage an und schiebe entfernte, bzw. nicht persönlich bekannte oder gemochte dann in eine Liste, die ich von den meisten meiner Infos ausschließe?

Wie haltet ihr das?

(Originalpost mit interessanten Kommentaren siehe hier:
http://sauerstoff.posterous.com/wie-haltet-ihr-es-eigentlich-bei-facebook-mit)

Ich habe mich mittlerweile für letztere Variante entschieden. Es ist einfach so, dass diese Grenzziehung damit steht und fällt, was man auf Facebook veröffentlichen möchte. Wenn man dort nur Quizzes macht und ein paar Links postet kann man das sicher bedenkenlos mit der Gemeinde teilen. Read More

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Formspring – find ich gut!

Posted 11 Dez 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Twitter, Webwelt

Formspring_logo_smallEin neues Spaßwerkzeug wird derzeit durchs Dorf getrieben: Formspring. Ansatz? Simpel, drum so erfolgreich: Usern können beliebige Fragen gestellt werden, auf Wunsch anonym. Der Gefragte kann antworten – muss aber nicht. Involvementfaktor ähnlich hoch wie bei Twitter. Neu ist die anonyme Komponente. Die verleitet manche Frager, auch mal beleidigend an den Start zu gehen. Nun ja, so ist das wohl mit dem Verstecken hinter der Tastatur.

Ich bin recht offen und kontaktfreudig und seit ich mit Michael Sahnau das Buch FRA-MUC-FRA geschrieben habe in dem es sehr autobiografisch zugeht bin ich auch nicht übermäßig sparsam mit Persönlichem. Bisher hat es mir nicht geschaden sondern im Gegenteil viele nette Bekannte und ein paar Freunde eingebracht. So funktioniert das nun mal: Um an dem ganzen Social-Spaß teilzuhaben und auch etwas daraus zu gewinnen muss man auch geben. So einfach! Read More

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RT – Twitter ändert wieder einmal die Spielregeln

Posted 19 Nov 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Twitter, Webwelt

rtKinners, es ist doch immer das Selbe: Da nutzen wir tagein, tagaus ‘unser‘ Twitter. In Anführungs- strichen deshalb, weil jeder mit seiner eigenen Timeline, seiner eigenen Policy und seinem eigenen Stil sein eigenes Twitter ausprägt. Wir twittern regelmäßig, gewöhnen uns daran, tunen daran herum und BAMM - Twitter ändert einfach einen der Grundmechanismen. Ja, einer der in einer Graswurzelbewegung zum Standard gewachsen ist, aber letztlich ein Grundmechanismus: Das Retweeten, das Wiedergeben von Tweets anderer.

Vor ein paar Monaten haben sich viele von uns unsäglich über die Änderung aufgeregt, dass wir plötzlich @mentions (ehem. @replies) nur noch sehen, wenn wir den Urheber und dem Adressaten folgen. Großer Aufschrei! ‘Ändert das zurück!’ haben wir geschrien. Und? Nichts hat sich geändert. Ich war fast sicher, dass Twitter die Wahl zwischen den beiden Varianten per Settings erlaubt. Aber auch das kam nicht. Und heute? Keiner Kaum jemand spricht heute noch davon. Und ehrlich gesagt habe auch ich mich daran gewöhnt und finde es mittlerweile gar nicht mehr so schlimm. Es ist einfach: anders.

retweetUnd nun führt Twitter das Retweet-Feature ein, hat sich damit ein wenig der normativen Kraft des Faktischen gebeugt. Aber eben dem eigenen Verständnis folgend. Erstens sehe ich meinen selbst erzeugten RT in meiner Timeline nicht mehr. Gut – damit kann ich leben. Ich weiß ja, was ich getan habe. Was mich aber momentan mächtig stört ist, dass auf einmal wildfremde, durch meine Followings Retweetete Twitterer, in meiner Timeline auftauchen. Nichts gegen die Retweetenden und schon gar nicht gegen die Retweetenden, aber die bisherige Darreichungsform gefiel mir sehr gut. Ich pflege meine Timeline – gründlich! Und Twitter serviert mir auf einmal unvermittelt (oder im Wortsinne eben doch vermittelt) fremde Gesichter! Pah! Bin ich jetzt Reaktionär? Klar kann ich weiter Retweeten wie zuvor, aber eine der Varianten wird sich durchsetzen.

Je länger ich darüber nachdenke komme ich zu der Einschätzung (nicht Überzeugung!), dass wir uns auch daran gewöhnen werden. Zwar habe ich meine Feedback-Möglichkeit an Twitter in aller gebotenen sprachlichen Deutlichkeit umgehend genutzt, glaube aber nicht an eine Änderung. Oder wird der Aufschrei lauter sein, als bei der @mention-Änderung?

Was meint ihr?

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Mobiledevcamp Munich 2009 #mdc09

Posted 01 Nov 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Apple, iPhone, Technik, Webwelt

mdc09_120x240pxEine Veranstaltung soll man verbloggen, wenn die Eindrücke noch frisch sind. Und Eindrücke habe ich wieder einmal reichlich gesammelt!

Es war mein erstes BarCamp, das eine Spezialisierung hatte aber das erstreckte sich nur auf das Thema. Die positive und konstuktive Grundstimmung, die BarCamps ausmachen war auch in München deutlich zu spüren.

Ich war überrascht, wie vertraut ich mit dem Spezialthema ‘Mobile’ war. Scheinbar habe ich mich durch mein Begeisterung für Gadgets aller Art – vor allem mitnehmbare – latent auf dem Laufenden gehalten.

Die Location hatte amerikanischen Charme: Wir waren im deutschen Hauptquartier von Intel. Dank der hochpräzisen Navi mit dem iPhone bin ich erst einmal direkt daran vorbei gelaufen, aber zum Glück konnte mich Gerald dann schnell einsammeln. Danke noch einmal dafür!

Zu den Sessions, an denen ich teilgenommen habe:

Das iPhone als Mobile Enterprise Plattform? (Stefan Schuhmann)

Stefan hat sehr schön die Herausforderung dargestellt, eine geschäftliche Anwendung für das iPhone zu erstellen. Anhand weniger einfacher Use Cases hat er erläutert, auf welche Framework-Elemente man zurückgreifen und welche Fallstricke man beachten muss.

Key Learning: Wer eine App für das iPhone plant sollte – bevor er viel Geld in die Hand nimmt – erst einmal durch einen Experten prüfen lassen, welche Beschränkungen einem einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Neu war mir, dass B2B-Apps nicht den Approval-Prozess durch Apple durchlaufen wie B2C-Anwendungen. Aber hier war man sich nicht ganz einig, wie es hierum tatsächlich bestellt ist.

Mobile Trends in Marketing und Kommunikation (Florian Bergmann)

Mit seiner ihm höchsteigenen Leichtigkeit hat @flobby aktuelle Trends aus aller Welt (vornehmlich US, UK und Japan) vorgestellt. Viele herrlich sinnlose Dinge waren dabei, die gute Lacher hervorbrachten, die sich aber wohl nicht weltweit in epischer Breite durchsetzen werden. Aber einige Ansätze waren dabei, die direkt von der Runde weitergesponnen und für durchaus zukunftstauglich erklärt wurden. Vielleicht fallen mir später noch ein paar Beispiele ein.

Buddycloud (Simon Tennant)

bcloudSimon hat Buddycloud vorgestellt, eine Location-based Anwendung, mit der Leute ortsbezogen Statusmeldungen abgeben könne, andere Leute treffen können und Themen-Channels anbieten können. So ganz ging das Thema nicht an mich heran, da wir in Deutschland mit Brightkite, Gowalla, HeyWAY, Latitude u.s.w. ohnehin schon überversorgt sind.

Die Verbreitung von Buddycloud ist allerdings auch abhängig von der Verbreitung von Symbian, wodurch sich Aktivitätsschwerpunkte in wie Ägypten, Fernost und Finnland herausbildeten.

Wie sieht deine Netbook-Killer-App aus? (Michael Hülskötter)

Diese Session hatte einen extrem hohen Unterhaltungswert. In jeweils 60 Sekunden konnte man seine Idee einer Killer-App für Netbooks vorstellen. Die Teilnehmer waren hochmotiviert, da es 2 Netbooks zu gewinnen gab. Die Jury hat sich den Nachmittag über beraten und am Abend die Preisverleihung vorgenommen. Die Übersicht über die vorgestellten Killer-Apps gibt es hier.

Mobile Bezahlsysteme in Deutschland und weltweit (Peter Wittmann, Fraunhofer Venture)

Peter hat vorgestellt wie sich das Thema mobile payment über die Jahre und die Regionen der Welt entwickelt hat. Allgemeines Fazit war, dass sich bei uns wohl erst mal nicht viel tun wird, da wir durch die Bezahlstrukturen in Deutschland eigentlich ausreichend versorgt sind und die Player, die sich hierfür einigen müssten zu groß und starr sind (Banken, Telekommunikationsunternehmen).

Mobile Bezahlsyteme haben sich vornehmlich dort durchgesetzt, wo ebendiese Strukturen nicht vorhanden waren, wie z.B. das Payment per SMS  in Afrika.

Ich bin zwar noch ein eine weitere Session (wegen Verschiebung der Session, die mich primär interessierte) geraten, habe aber dort kaum ein Wort verstanden, da es um Linux-Distributionen ging und das für mich eine Schicht zu technisch war.

Einen Überblick über die Sessions gibt es hier.

Mein Namenschild habe ich in gewohnter Manier wieder gleich eingesaut. Diesmal nicht mit Kaffee, sondern mit Tinte.

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Sehr schöner Sticker für das MacBook (gesehen bei @itisalive )schneewittchen_500:

Viele Preise gab es zu gewinnen

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Alles in allem: Ein kleines, feines, spezielles Camp, das gern noch den Sonntag hätte in Anspruch nehmen können! Nächstes mal gerne wieder! Großen Dank nochmal für die großartige Orga – und nicht nur für das Essen…

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Beeindruckend

Posted 08 Okt 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Facebook, Twitter, Webwelt, YouTube

Da bloggt man, twittert und setzt ab und zu einen Status bei Facebook und ist dabei in guter Gesellschaft. Wieviel aber INSGESAMT so gezwitschert und sich mitgeteilt wird, erschließt sich einem erst, wenn man sich z.B. diese Darstellung mal genauer anschaut – besser noch ein paar Minuten beobachtet und auf sich wirken lässt. Hammer!

Quelle: http://www.personalizemedia.com/garys-social-media-count/

Dass die Zahlen natürlich nicht in Echtzeit ermittelt werden ist klar, aber die Illustration des Zuwachses ist schon beeindruckend. Welche Zahl wundert euch am Meisten? Ich habe mich sehr über die hohe Zahl an versendeten SMS gewundert und die Höhe des Betrags, die für digitale Güter ausgegeben wird.

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Der DBLocator

Posted 15 Sep 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, iPhone, Reisen, Technik, Twitter, Webwelt, Zug

Es war einmal kurz vor Mannheim im ICE: Durchsage sinngemäß ‘Aufgrund eines Blitzeinschlags kam es im Stellwerk zu einem Schaden, der die Weiterfahrt verhindert’. Gehört – getwittert. Kurz darauf kam ein @reply von @fachatc mit der Aussage ‘Da sitzt ihr wohl im selben Zug, der @sauerstoff und der @loebel!‘. Jemand, der uns beiden folgt hat uns quasi miteinander bekannt gemacht, da der andere aus dem selben Zug getwittert hat.

Ich bin darauf hin durch den Zug marschiert und habe mit der Info, dass der absendende Client Tweetdeck war nach der typischen mehrspaltigen App auf den anwesenden Notebooks geschaut. Und siehe da: Da saß er dann auch, der @loebel! Kleines Schwätzchen, netter Plausch – so soll es sein!

Cool, dass sowas funktioniert, aber noch cooler wäre doch, wenn das systemisch funktionieren würde. Und es tut! Seit kurzem gibt es den DBLocator. Read More

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Schöne neue Welt

Posted 21 Jul 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Webwelt

hmmHeute morgen gab es gleich 2 Nachrichten, die mich sehr nachdenklich gemacht haben.

Zum einen die Kommentar-Katastrophe im Vodafone-Blog, die Tapio sehr schön zusammengefasst hat, hierbei den Begriff ‘Astrosurfing‘ gelernt. (Update: Gerade darauf aufmerksam gemacht worden, dass es ‘Astroturfing’ heißt. Schade, ich fand das mit dem Sternensurfer viel blumiger) Diese Aktion hat mir einmal mehr bewusst gemacht, dass das Internet in all seiner Offenheit eben auch Platz für bösartige Menschen bietet und ihnen darüberhinaus ganz neue Möglichkeiten zum Anrichten von Schaden bietet. Sicher hat sich Vodafone mit seiner Kampagne bewusst der Kritik insbesondere der Internet-Gemeinde (wie sie immer so schön genannt wird) ausgesetzt, aber die scheinbar von den Schädlingen angewandte Methode ist perfide, einfach unter aller Sau! Und dagegen wehren kann man sich auch nur bedingt. Der guten Ordnung halber muss ich das ‘scheinbar’ noch einmal betonen, denn bewiesen ist nichts – was leider auch mit den Eigenarten des Internets zu erklären ist. Read More

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