FRA-MUC-FRA

„Er ist Mitte Zwanzig, hat gerade seine Ausbildung abgeschlossen und tritt seine erste Stelle an. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird er nach drei Jahren mehr verdienen als sein Vater. Ein Traum? Vielleicht. Wenn er nach seinem ersten Vierzehnstundentag in einer fremden Stadt in sein Hotelbett fällt, kreisen seine Gedanken noch darum, was er seinen Freunden am Wochenende in der Heimatstadt alles wird erzählen können. Nach dem tausendsten träumt er bloß noch von seinem eigenen Bett mit seiner Süßen darin. Der Aufstieg und turbulente Höhenflug eines Jungberaters. Mit Maßanzug und Mentor betritt er den Spalt zwischen Erfahrung und Erwartung.“

Das realistische Tagebuch eines Unternehmensberaters.
Zweigeteilt serviert – wie der Job selbst.

In Tagebuchform schildert dieses Buch zwei Zeitabschnitte, die von einem Unternehmensberater durchlebt werden. Der erste Abschnitt berichtet von einer Woche, die der Erzähler wenige Monate nach Antritt seiner Stelle als Berater erlebt. Großer Eifer und Engagement, sowie bunte Vorstellungen und wenig Wissen um die Berufsrealität bestimmen die Wahrnehmung des Ich-Erzählers. So wird er mit den gewöhnungsbedürftigen Regeln und Wertevorstellungen des Berufsstandes konfrontiert und erlebt mit großen Augen seinen ersten Projektstart.

Der zweite Abschnitt beschreibt wiederum eine Woche – nur, dass unser Erzähler bereits einige Jahre des ereignisreichen Lebens eines Beraters hinter sich gebracht hat. Viele Vorstellungen sind ernüchternden Erkenntnissen gewichen und Lektionen sind gelernt worden, die der Protagonist nicht kommen sah. Hier wird resümierend mit dem z.T. glamourösen Berufsbild des Beraters abgerechnet und dargestellt, was nun wirklich hinter der polierten Fassade vorgehen kann.

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  8 comments for “FRA-MUC-FRA

  1. 9. Juni 2009 at 13:49

    ich habe den relativ langen text-auszug gelesen und finde ihn langweilig…
    inhaltlich und sprachlich.
    schade.

  2. 9. Juni 2009 at 14:38

    @indecence Psssst. Ist ja auch dröge, das Buch. Eine stinköde Aneinanderreihung der vielen Dingen, die einem Berater so in einer Arbeitswoche passieren. Authentisch, aber eben laaangweilig. Verrate es nur niemandem, ja? Danke schön.

  3. AS
    12. Juli 2010 at 17:53

    Don’t judge a book by it’s cover.

  4. 6. August 2010 at 10:57

    … ich habe das Buch mit Begeiterung gelesen. Und der Kern ist auch so sicherlich wahr. Ansonsten eine unterhaltsame Lektüre a la Generation Golf! ;-)

    • Karsten Sauer
      6. August 2010 at 11:02

      Schee, freut mich!

  5. 16. Oktober 2012 at 19:36

    Ich freue mich auf das Buch. Bin auch aus der Branche und spiegele das dann bei mir. Mein Titel heißt STU-MUC-FRA-KAR-STU ;-)

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