50+ Social Setups – ein Resumée

Posted 15 Dez 2011 — by Karsten Sauer
Category Allgemein


Die Idee

Wie ich auf die Idee zum Social Media Setup kam habe ich schon im dazu gehörigen Blogpost geschrieben. Ich habe ein irgendwann einfach eine große Schere gespürt zwischen dem, was wir alle erzählen, welche Plattformen wir verwenden und dem, was gefühlt das für jeden einzelnen bedeutet. Klar – wir reden alle von @replies, Followern, Gelike und Geplusse. Aber für jeden bedeutet die Verwendung all der zugrunde liegenden Plattformen etwas anderes. Und das wollte ich genauer wissen!

Dank den vielen Zulieferungen habe ich auch tatsächlich die Antwort auf meine Frage bekommen. Viele haben sich dafür bedankt, dabei sein zu ‘dürfen’. Falscher Ansatz, Leute! ICH bedanke mich bei allen Teilnehmern ganz herzlich, dass sie sich die Mühe gemacht haben, ihr Setup in schriftliche Form zu bringen und mir zu liefern! Read More

Auf Armeslänge

Posted 11 Jul 2011 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Facebook, Twitter

Kennt ihr das? Da seid ihr schon lange mit jemandem über die üblichen verdächtigen Online-Plattformen bekannt und verbandelt, ihr versteht euch dort in Form von Austausch geistreicher Worthäppchen und dann kommt der Tag: Man steht sich auf einer Konferenz oder einem BarCamp gegenüber und … hat sich nach drei Sätzen nichts mehr zu sagen.

Man steht da, ringt nach Worten und wünscht sich, denjenigen ganz schnell wieder in das kleine Eckige Kästchen zu verbannen, denn da war derjenige genau auf der Distanz, die diese gute Beziehung – ja, nennen wir es so – scheinbar erst ermöglicht hat. Lesen, lachen, antworten, weiterscrollen und gut.

Diese Erfahrung zu machen hat mich anfangs sehr erschreckt. Bis dahin ging ich fest davon aus, dass wenn man doch endlich DIE Menschen trifft, mit denen der Austausch bislang durch 140-Zeichen-Begrenzungen oder eben auf die Text/Bild/Video-Ebene beschränkt war nur besser und intensiver und gehaltvoller werden kann. Die persönliche Begegnung hätte das doch eigenlich auf ein höheres Level bringen müssen, oder? ODER? Bei einigen wenigen hat das geklappt, bei den meisten allerdings nicht. Was war passiert? Wie nennt man sowas? Read More

So einfach. Und so mag ich das!

Posted 06 Jul 2011 — by Karsten Sauer
Category Allgemein

An Twitter kann man rummäkeln, wo man will – für mich bleibt es erst einmal meine Informationsquelle Nummer eins! Mit der Kritik an der Perspektivlosigkeit kann ich aus Usersicht übrigens locker leben, denn ich mag Twitter so genau so wie es ist. Weiterentwickeln um des Weiterentwickelns willen? Mit dem frischen Start von Google+ oder irgendwelchen trödeligen Features von Facebook ist mir einmal mehr aufgefallen, was ich an Twitter so schätze: Die Beschränkung auf 140 Zeichen Text – allenfalls durchsetzt von Links und Hashtags. Read More

Social Media, Facebook und all das – MUSS ich da als Unternehmen mitmachen?

Posted 21 Feb 2011 — by Karsten Sauer
Category Allgemein

In Beratungsprojekten wird mir immer wieder die grundsätzliche Frage gestellt, ob es denn wirklich notwendig sei, auf Social Media Plattformen vertreten zu sein. Allen voran natürlich in Facebook, denn Facebook ist nun mal mittlerweile das Netz im Netz und so wird Facebook bei solchen Fragen als erstes in den Ring gezogen.

Auf diese Frage gibt es eine klare Antwort: Nein, man muss dort nicht mitmachen. Was man dann allerdings gleichzeitig tun muss, ist, sich mit folgenden zwei Konsequenzen abfinden – wie das im Erwachsenenleben eben so ist: Read More

Blogger der Woche, wa?

Posted 08 Jun 2010 — by Karsten Sauer
Category Allgemein

Je individueller die Fragen umso geschmeichelter ist der Blogger. Und so habe ich Jörg Schumacher auch bereitwillig Auskunft gegeben, was es so u. a. mit meiner Reiserei, Bloggerei und meinen Vorlieben für Gadgets auf sich hat.

Schade, dass es mich noch vor der re:publica 2010 so gründlich aus den gesundheitlichen Angeln gehoben hatte. Ich hatte mich auf ein Treffen mit ihm und darauf gefreut, die nun schriftlich weitergereichten Fragen an Karsten direkt zu stellen und seinen “Sauerstoff” zu genießen. Karsten Sauer hat mittlerweile ausführlich auf die Fragen geantwortet. Die Antwort auf die Frage nach dem Abschneiden von Lena in Oslo hatte ich aus Aktualitätsgründen bereits hier veröffentlicht – Karsten hat seine seherischen Fähigkeiten damit unter Beweis gestellt. Danke an Karsten und euch viel Spaß mit den Antworten auf die anderen Fragen.

Voilà, und nun ist es online, das Interview. Weiter geht es auf dem LG Blog

Fünf Wahrheiten zum Thema Privacy

Posted 18 Mai 2010 — by Karsten Sauer
Category Facebook, Privacy

Facebook, immer wieder Facebook. An dieser Plattform entbrennt derzeit gefühlt jede Diskussion um das scheinbar neu entdeckte Thema Privatsphäre oder auf Neusprech: Privacy. Und darüber, was die ganzen Plattformen nicht alles für den Schutz unserer Privatsphäre tun sollen.

So, Kinners, nun bitte mal Schluss mit der künstlichen Aufregung und Hysterie. Die Verantwortung liegt nämlich erst mal bei euch und eurem Verständnis dieser Netzwerke.  Macht euch einfach mal folgende fünf Wahrheiten klar, dann seht ihr die ganze Social Media Landschaft vielleicht nicht entspannter, aber dafür etwas realistischer: Read More

Personal Privacy Policy

Posted 23 Apr 2010 — by Karsten Sauer
Category Allgemein

Wer sich im Social Web bewegt hat eine persönliche Privacy Policy. Eine mehr oder weniger bewusst getroffene Wahl, welche Informationen in welchem Detailierungsgrad auf Social Media Plattformen geteilt werden. Man hat sie einfach, wie im Alltag eben auch. Der eine ist von Haus aus mit einer gesunden Einschätzung ausgestattet, welche Dinge (oft wildfremde) Menschen etwas angehen und welche nicht.

Sie wissen um mögliche Konsequenzen ihre Veröffentlichungen und überlegen vor dem Klicken des Post-/Tweet-/Teilen-Buttons nochmal für einen kleinen Moment, ob dieser Klick mit der o. g. Einschätzung harmoniert. So ausgestattet ist man natürlich noch immer nicht vor den Schrägheiten des Internets und deren Benutzer gefeit, aber zumindest die durch einen selbst erzeugten Fettnäpfchen und Stolperfallen werden so minimiert. Read More

Facebook-Kontakte managen. Gar nicht so einfach.

Posted 10 Jan 2010 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Facebook, Twitter, Webwelt

Die Tage habe ich mir mal wieder Gedanken darum gemacht, wie ich meine Kontakte strukturieren, welche Informationen ich mit wem teilen möchte und sollte und bin auf der Baustelle Facebook angelangt.

Da ich allein zu keinem abschließendem Ergebnis kam habe ich folgende Frage in den Ring geworfen und einige interessante und hilfreiche Antworten bekommen:

Wie haltet ihr es eigentlich bei Facebook mit dem Akzeptieren von Freundschaftsanfragen?

Ich stehe vor der Fragestellung, ob ich entweder tatsächlich nur Personen connecte, die ich persönlich Kenne und mit denen ich darüber hinaus auch noch connected sein möchte (ist ja nicht selbstverständlich).

Oder nehme ich im Prinzip jede Kontaktanfrage an und schiebe entfernte, bzw. nicht persönlich bekannte oder gemochte dann in eine Liste, die ich von den meisten meiner Infos ausschließe?

Wie haltet ihr das?

(Originalpost mit interessanten Kommentaren siehe hier:
http://sauerstoff.posterous.com/wie-haltet-ihr-es-eigentlich-bei-facebook-mit)

Ich habe mich mittlerweile für letztere Variante entschieden. Es ist einfach so, dass diese Grenzziehung damit steht und fällt, was man auf Facebook veröffentlichen möchte. Wenn man dort nur Quizzes macht und ein paar Links postet kann man das sicher bedenkenlos mit der Gemeinde teilen. Read More

BarCamp München

Posted 18 Okt 2009 — by Karsten Sauer
Category Sideblog

nametag_bcmucGerade bin ich auf dem Rückweg vom BarCamp München. Und anders als in Stuttgart war ich diesmal bei der gesamten Veranstaltung dabei! Die Warm-up-Party geriet ein wenig klein, aber war trotzdem ein großer Spaß.

Nicht zuletzt verantwortlich dafür, dass ich mich sehr wohlgefühlt habe war, dass ich zum einen schon mit Oliver Gassner angereist bin (eine Zugfahrt mit ihm ist NIE langweilig) und zum anderen habe ich dort viele wieder getroffen, die ich durch die pl0gbars in Stuttgart kennen und schätzen gelernt habe. Als da wären u.a Jan Theofel und Philipp Renger. Abotis habe ich endlich persönlich kennen lernen dürfen und auch HappySchnitzel hat vorbei geschaut.

Alles in Allem war das BarCamp eine absolut runde Sache. Auch an dieser Stelle noch einmal großen Dank an das Orga-Team! In der Feedbackrunde wurden zwar viele Punkte gefunden, die man verbessern konnte. Aber allein anhand der Themen, die da aufgebracht wurden konnte man erkennen, dass man sich eigentlich nur noch mit Luxus-Problemen herumschlagen muss, es im Kern aber wunderbar passt. Witzigstes Problem war die chronische Steckdosenknappheit, die abends in der Niederlassung geherrscht hat. Jede einzelne war heiß begehrt und i. d. R. mit einem weißen Netzteil belegt.

Was mich bei den beiden BarCamps, die ich erlebt habe (Stuttgart, 1 Tag und nun eben München) am meisten beeindruckt hat, war das hohe Maß an Disziplin und Selbstorganisation, das die Teilnehmer an den Tag gelegt haben. So wurden fleissig Sessions angeboten und bei der Durchführung war es (fast) immer so, dass konstruktiv, diszipliniert und vor allem positiv miteinander ein Thema oder auch gerne interessante Verästelungen desselben diskutiert wurden. Klar gibt es immer wieder Einzelne, die sich an einzelnen Folien und Statistiken aufhängen, diese werden aber recht schnell eingebremst und die Session wieder auf einen produktiven Pfad zurückgeführt.

barcamp-muc-468-blau09Unbezahlbar ist es, was die Anbieter der Sessions da anzubieten haben: Da werden Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing mit all seinen Stärken und Schwächen geteilt oder über tatsächliche Kosten und Risiken von Social Media in Unternehmen präsentiert und darüber diskutiert. Wo sonst findet man zu dermaßen aktuellen, spannenden Themen einen ehrlichen und unprätenziösen Einblick? Eben: nirgends oder allenfalls im vereinzelten Gespräch.

Ich habe tolle Leute kennen gelernt und interessante Kontakte geknüpft und war froh, dass ich hier und da doch einiges einbringen konnte – wenn ich schon keine eigene Session angeboten habe.

In der Abschlusssession wurde ein interessanter Ansatz eingebracht, den ich hier aufgreifen möchte. Jan hat vorgeschlagen, dass sich erfahrene BC-Teilnehmer (Ein absolviertes BC reicht) als Paten für Neulinge anbieten. Nun ist es ja so, dass BC gern als “Unkonferenzen” angekündigt werden, bei denen jeder aktiv mitmachen muss, möglichst eine Session hält. Die gute Nachricht für Neulinge: Locker bleiben – so streng ist das nicht!

Es finden sich immer genug Experten, die spannende Sessions anbieten. Das halten einer eigenen Session, womöglich beim ersten Mal, ist absolut nicht notwendig. Aber man sollte im Gegenzug – quasi als Ausgleich – rege an Diskussionen teilnehmen und so viel wie möglich an Input beisteuern und wenn es nur die eigene Wahrnehmung und Meinung ist. Das ist schon mehr, als so manche BarCamp-Teilnehmer tun.

Wenn also jemand an einem der nächsten BC teilnehmen möchte und sich vielleicht vorher mit jemandem unterhalten möchten, gern auch auf der Anreise nehmt Kontakt mit mir auf! Entweder per Mail oder ruft mich an: 0160 / 974 70 848. Ich werde als Nächstes an den BarCamps in Liechtenstein (14./15.11.09) und in Mainz (28./29.11.09) teilnehmen.

Als nächstes möchte ich über die Sessions berichten, die ich besucht habe. Ein Photo des Sessionboards hat @scholt dankenswerterweise online gestellt.

Zu den einzelnen Sessions:

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Beeindruckend

Posted 08 Okt 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Facebook, Twitter, Webwelt, YouTube

Da bloggt man, twittert und setzt ab und zu einen Status bei Facebook und ist dabei in guter Gesellschaft. Wieviel aber INSGESAMT so gezwitschert und sich mitgeteilt wird, erschließt sich einem erst, wenn man sich z.B. diese Darstellung mal genauer anschaut – besser noch ein paar Minuten beobachtet und auf sich wirken lässt. Hammer!

Quelle: http://www.personalizemedia.com/garys-social-media-count/

Dass die Zahlen natürlich nicht in Echtzeit ermittelt werden ist klar, aber die Illustration des Zuwachses ist schon beeindruckend. Welche Zahl wundert euch am Meisten? Ich habe mich sehr über die hohe Zahl an versendeten SMS gewundert und die Höhe des Betrags, die für digitale Güter ausgegeben wird.