Aufmerksamkeit ist etwas Tolles. Sie tut gut, sie wärmt uns und: ist im Internet leicht zu bekommen, zumindest auf Plattformen wie Twitter oder Facebook. Hierfür muss man auf den ersten Blick gar nicht so viel tun. Da reicht es, wenn User viel von sich preis gibt. Und je persönlicher, je privater, umso mehr Neugierige stürzen sich auf den Nachrichtenstrom wie auf ein Boulevardmagazin oder die Bildzeitung.
Klar, es geht im Social Web um mehr als das Aufmerksamkeitserheischen, aber das ist ein Mechanismus, den ich fasziniert beobachte. Ein Phänomen, das ich (leider) in letzter Zeit mehrfach beobachten musste habe ich den Social Ikarus getauft. Die Parallele zur Figur aus der griechischen Mythologie wird schnell deutlich. Für manche User ist diese schnell wachsende Aufmerksamkeit so anziehend, so verführerisch, dass sie ihr mit fast allen Mitteln entgegen streben und … abstürzen. Read More

































