Auf Armeslänge

Posted 11 Jul 2011 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Facebook, Twitter

Kennt ihr das? Da seid ihr schon lange mit jemandem über die üblichen verdächtigen Online-Plattformen bekannt und verbandelt, ihr versteht euch dort in Form von Austausch geistreicher Worthäppchen und dann kommt der Tag: Man steht sich auf einer Konferenz oder einem BarCamp gegenüber und … hat sich nach drei Sätzen nichts mehr zu sagen.

Man steht da, ringt nach Worten und wünscht sich, denjenigen ganz schnell wieder in das kleine Eckige Kästchen zu verbannen, denn da war derjenige genau auf der Distanz, die diese gute Beziehung – ja, nennen wir es so – scheinbar erst ermöglicht hat. Lesen, lachen, antworten, weiterscrollen und gut.

Diese Erfahrung zu machen hat mich anfangs sehr erschreckt. Bis dahin ging ich fest davon aus, dass wenn man doch endlich DIE Menschen trifft, mit denen der Austausch bislang durch 140-Zeichen-Begrenzungen oder eben auf die Text/Bild/Video-Ebene beschränkt war nur besser und intensiver und gehaltvoller werden kann. Die persönliche Begegnung hätte das doch eigenlich auf ein höheres Level bringen müssen, oder? ODER? Bei einigen wenigen hat das geklappt, bei den meisten allerdings nicht. Was war passiert? Wie nennt man sowas? Read More

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Für mehr Gesichter in der Timeline

Posted 05 Apr 2011 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Twitter

Es ist immer wieder so: Auf einem Event wie einem BarCamp lernt man coole Leute kennen, mit denen man viele Gespräche führt und die man irgendwie ins Herz schließt. Leute, mit denen man eigentlich gern in Kontakt bleiben möchte. Nun ist mein Problem, dass ich kein Namensmensch bin. Ich merke mir Gesichter und Persönlichkeiten. Es kann sein, dass wir uns bei einem BarCamp immer wieder wunderbar unterhalten und ich am Ende trotzdem Deinen Namen nicht kenne. Weil für mich eben das Außenherum wichtiger ist. Eigentlich kein Problem.

So, und nun geht man nach der Veranstaltung auseinander und hat glücklicherweise noch Twitternicks ausgetauscht und finden dann in seiner Timeline ein Profilbild aus einem Logo bestehend, womöglich noch nicht mal einen Klarnamen und fragt sich nach ein paar Tagen: Wer war jetzt das noch mal? Soo schade. Denn wenn ich mit einem Bild nach einer Weile keine Persönlichkeit verbinde entfolge ich irgendwann, weil ich im Kopf keine Verbindung herstellen kann. Viel leichter wäre es, wenn mehr Gesichter in der Timeline zu sehen wären!

Also bidde: Lasst euch sehen. Es wäre so schade um den Kontakt. Vielen Dank!

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Der @erinnermich!

Posted 12 Jul 2010 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Twitter

Manche schauen öfter in ihre Timeline als auf die Uhr möchte man meinen. Und Accounts wie der @wiespaet und @zurvollenstunde machen für manchen Schreibtischtäter den Blick auf die physisch vorhandene Uhr beinahe überflüssig. Wie nett wäre es, wenn man beim Blick in die Timline nicht nur die Uhrzeit erfahren würde sondern sich konkret an Dinge erinnern lassen könne?

Ta-daaah: Entering @erinnermich! Ausgezogen in die Twitterwelt um fleissige Zwitscherer zur gewünschten Zeit an Dinge zu erinnern, die sonst womöglich versäumt geworden wären. Wie das geht? Ganz einfach einen solche Tweet absetzen: Read More

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Good News Day – ein Fazit

Posted 02 Jun 2010 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Twitter

Das war er nun, der Good News Day. Keine solche Aktion ohne eine Nachbetrachtung – wir sind schließlich im Projektgeschäft. Alsofangen wir mit ZDF – Zahlen Daten Fakten – an: Die Suche nach dem Hashtag #gnd ergab etwas mehr als 170  Treffer, von denen fast alle tatsächlich auf den Good News Day bezogen waren. Die meisten Tweets hatten tatsächlich gute Nachrichten zum Inhalt. Kleinigkeiten? Ja, aber die gehen sonst komplett unter. Und ein bisschen Ironie und Sarkasmus gehören einfach dazu. Read More

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Good News Day! #gnd

Posted 27 Mai 2010 — by Karsten Sauer
Category Allgemein

So, Kinners. Jetzt mal an die positiven Seite des Lebens. Die Verwendung des Hashtags #fail hat ja in letzter Zeit ein wenig nachgelassen, trotzdem wird sich in Tweets doch tendenziell oft auf die negativen Zwischenfälle konzentriert.

Heute morgen las ich einen Tweet von @Kanina, und der hat mich stutzen lassen. Warum? Weil das mal eine simple, kleine, GUTE Nachricht war. Davon sollten wir mehr haben, oder? Read More

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Die vier Seiten eines Tweets

Posted 14 Feb 2010 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Bücher, Twitter, Webwelt

Es ist eine Weile her, da habe ich in einem Buch gelesen, in dem es um die Analyse von Kommunikation ging und bei dem das Modell der ‘Vier Seiten einer Nachricht’ betrachtet wurde. Mir fällt der Titel gerade nicht ein, aber ich liefere ihn nach und stelle ihn dann an das Ende dieses Posts. Als ich neulich so über ein paar Tweets in der jüngeren Vergangenheit nach dachte fiel mir dieses Modell wieder ein und ich betrachtete diese Tweets mit ganz anderen (geschärften) Augen.

Gerade die 140-Zeichen-Begrenzung bei Twitter macht diese Betrachtung so interessant, da trotz der Kürze eines Tweets  immer alle 4 Seiten übertragen werden- gerade aufgrund der Kürze oft umso ausgeprägter! Und da meines Erachtens oft nur eine dieser Seiten (die Sachebene) bewusst bestückt werden finde ich es umso interessanter, was auf den anderen drei Ebenen passiert.

Was sind diese vier Seiten/Ebenen einer Nachricht in unserem Fall des Tweets? Read More

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Mobiledevcamp Munich 2009 #mdc09

Posted 01 Nov 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Apple, iPhone, Technik, Webwelt

mdc09_120x240pxEine Veranstaltung soll man verbloggen, wenn die Eindrücke noch frisch sind. Und Eindrücke habe ich wieder einmal reichlich gesammelt!

Es war mein erstes BarCamp, das eine Spezialisierung hatte aber das erstreckte sich nur auf das Thema. Die positive und konstuktive Grundstimmung, die BarCamps ausmachen war auch in München deutlich zu spüren.

Ich war überrascht, wie vertraut ich mit dem Spezialthema ‘Mobile’ war. Scheinbar habe ich mich durch mein Begeisterung für Gadgets aller Art – vor allem mitnehmbare – latent auf dem Laufenden gehalten.

Die Location hatte amerikanischen Charme: Wir waren im deutschen Hauptquartier von Intel. Dank der hochpräzisen Navi mit dem iPhone bin ich erst einmal direkt daran vorbei gelaufen, aber zum Glück konnte mich Gerald dann schnell einsammeln. Danke noch einmal dafür!

Zu den Sessions, an denen ich teilgenommen habe:

Das iPhone als Mobile Enterprise Plattform? (Stefan Schuhmann)

Stefan hat sehr schön die Herausforderung dargestellt, eine geschäftliche Anwendung für das iPhone zu erstellen. Anhand weniger einfacher Use Cases hat er erläutert, auf welche Framework-Elemente man zurückgreifen und welche Fallstricke man beachten muss.

Key Learning: Wer eine App für das iPhone plant sollte – bevor er viel Geld in die Hand nimmt – erst einmal durch einen Experten prüfen lassen, welche Beschränkungen einem einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Neu war mir, dass B2B-Apps nicht den Approval-Prozess durch Apple durchlaufen wie B2C-Anwendungen. Aber hier war man sich nicht ganz einig, wie es hierum tatsächlich bestellt ist.

Mobile Trends in Marketing und Kommunikation (Florian Bergmann)

Mit seiner ihm höchsteigenen Leichtigkeit hat @flobby aktuelle Trends aus aller Welt (vornehmlich US, UK und Japan) vorgestellt. Viele herrlich sinnlose Dinge waren dabei, die gute Lacher hervorbrachten, die sich aber wohl nicht weltweit in epischer Breite durchsetzen werden. Aber einige Ansätze waren dabei, die direkt von der Runde weitergesponnen und für durchaus zukunftstauglich erklärt wurden. Vielleicht fallen mir später noch ein paar Beispiele ein.

Buddycloud (Simon Tennant)

bcloudSimon hat Buddycloud vorgestellt, eine Location-based Anwendung, mit der Leute ortsbezogen Statusmeldungen abgeben könne, andere Leute treffen können und Themen-Channels anbieten können. So ganz ging das Thema nicht an mich heran, da wir in Deutschland mit Brightkite, Gowalla, HeyWAY, Latitude u.s.w. ohnehin schon überversorgt sind.

Die Verbreitung von Buddycloud ist allerdings auch abhängig von der Verbreitung von Symbian, wodurch sich Aktivitätsschwerpunkte in wie Ägypten, Fernost und Finnland herausbildeten.

Wie sieht deine Netbook-Killer-App aus? (Michael Hülskötter)

Diese Session hatte einen extrem hohen Unterhaltungswert. In jeweils 60 Sekunden konnte man seine Idee einer Killer-App für Netbooks vorstellen. Die Teilnehmer waren hochmotiviert, da es 2 Netbooks zu gewinnen gab. Die Jury hat sich den Nachmittag über beraten und am Abend die Preisverleihung vorgenommen. Die Übersicht über die vorgestellten Killer-Apps gibt es hier.

Mobile Bezahlsysteme in Deutschland und weltweit (Peter Wittmann, Fraunhofer Venture)

Peter hat vorgestellt wie sich das Thema mobile payment über die Jahre und die Regionen der Welt entwickelt hat. Allgemeines Fazit war, dass sich bei uns wohl erst mal nicht viel tun wird, da wir durch die Bezahlstrukturen in Deutschland eigentlich ausreichend versorgt sind und die Player, die sich hierfür einigen müssten zu groß und starr sind (Banken, Telekommunikationsunternehmen).

Mobile Bezahlsyteme haben sich vornehmlich dort durchgesetzt, wo ebendiese Strukturen nicht vorhanden waren, wie z.B. das Payment per SMS  in Afrika.

Ich bin zwar noch ein eine weitere Session (wegen Verschiebung der Session, die mich primär interessierte) geraten, habe aber dort kaum ein Wort verstanden, da es um Linux-Distributionen ging und das für mich eine Schicht zu technisch war.

Einen Überblick über die Sessions gibt es hier.

Mein Namenschild habe ich in gewohnter Manier wieder gleich eingesaut. Diesmal nicht mit Kaffee, sondern mit Tinte.

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Sehr schöner Sticker für das MacBook (gesehen bei @itisalive )schneewittchen_500:

Viele Preise gab es zu gewinnen

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Alles in allem: Ein kleines, feines, spezielles Camp, das gern noch den Sonntag hätte in Anspruch nehmen können! Nächstes mal gerne wieder! Großen Dank nochmal für die großartige Orga – und nicht nur für das Essen…

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