Posts Tagged ‘München’

Twitterlesung München

Posted 15 Dez 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein

twitterlesungAm Samstag fand in München in der Niederlassung eine Twitterlesung statt – die erste dort. Und es war ein Riesenspaß! Wir sind mit einer starken Stuttgarter Fraktion angereist und auf der Bühne selbst hat @baranek gelesen.

Weiterhin waren (hörend) am Start: @peate (der auch Offlintweetkreismeister Süd wurde), @gissmog, @rozana, @Zwergschwein, @jantheofel u. v. m.

Aber was schreib ich hier? Lest den Artikel in der Abendzeitung oder besser: Schaut euch das Video an!

Man sagt, meine dezente Lache sei hier und da heraus zu hören – was ich natürlich nicht nachvollziehen kann.

Mobiledevcamp Munich 2009 #mdc09

Posted 01 Nov 2009 — by Karsten Sauer
Category Allgemein, Apple, BarCamp, Technik, Webwelt, iPhone

mdc09_120x240pxEine Veranstaltung soll man verbloggen, wenn die Eindrücke noch frisch sind. Und Eindrücke habe ich wieder einmal reichlich gesammelt!

Es war mein erstes BarCamp, das eine Spezialisierung hatte aber das erstreckte sich nur auf das Thema. Die positive und konstuktive Grundstimmung, die BarCamps ausmachen war auch in München deutlich zu spüren.

Ich war überrascht, wie vertraut ich mit dem Spezialthema ‘Mobile’ war. Scheinbar habe ich mich durch mein Begeisterung für Gadgets aller Art – vor allem mitnehmbare – latent auf dem Laufenden gehalten.

Die Location hatte amerikanischen Charme: Wir waren im deutschen Hauptquartier von Intel. Dank der hochpräzisen Navi mit dem iPhone bin ich erst einmal direkt daran vorbei gelaufen, aber zum Glück konnte mich Gerald dann schnell einsammeln. Danke noch einmal dafür!

Zu den Sessions, an denen ich teilgenommen habe:

Das iPhone als Mobile Enterprise Plattform? (Stefan Schuhmann)

Stefan hat sehr schön die Herausforderung dargestellt, eine geschäftliche Anwendung für das iPhone zu erstellen. Anhand weniger einfacher Use Cases hat er erläutert, auf welche Framework-Elemente man zurückgreifen und welche Fallstricke man beachten muss.

Key Learning: Wer eine App für das iPhone plant sollte – bevor er viel Geld in die Hand nimmt – erst einmal durch einen Experten prüfen lassen, welche Beschränkungen einem einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Neu war mir, dass B2B-Apps nicht den Approval-Prozess durch Apple durchlaufen wie B2C-Anwendungen. Aber hier war man sich nicht ganz einig, wie es hierum tatsächlich bestellt ist.

Mobile Trends in Marketing und Kommunikation (Florian Bergmann)

Mit seiner ihm höchsteigenen Leichtigkeit hat @flobby aktuelle Trends aus aller Welt (vornehmlich US, UK und Japan) vorgestellt. Viele herrlich sinnlose Dinge waren dabei, die gute Lacher hervorbrachten, die sich aber wohl nicht weltweit in epischer Breite durchsetzen werden. Aber einige Ansätze waren dabei, die direkt von der Runde weitergesponnen und für durchaus zukunftstauglich erklärt wurden. Vielleicht fallen mir später noch ein paar Beispiele ein.

Buddycloud (Simon Tennant)

bcloudSimon hat Buddycloud vorgestellt, eine Location-based Anwendung, mit der Leute ortsbezogen Statusmeldungen abgeben könne, andere Leute treffen können und Themen-Channels anbieten können. So ganz ging das Thema nicht an mich heran, da wir in Deutschland mit Brightkite, Gowalla, HeyWAY, Latitude u.s.w. ohnehin schon überversorgt sind.

Die Verbreitung von Buddycloud ist allerdings auch abhängig von der Verbreitung von Symbian, wodurch sich Aktivitätsschwerpunkte in wie Ägypten, Fernost und Finnland herausbildeten.

Wie sieht deine Netbook-Killer-App aus? (Michael Hülskötter)

Diese Session hatte einen extrem hohen Unterhaltungswert. In jeweils 60 Sekunden konnte man seine Idee einer Killer-App für Netbooks vorstellen. Die Teilnehmer waren hochmotiviert, da es 2 Netbooks zu gewinnen gab. Die Jury hat sich den Nachmittag über beraten und am Abend die Preisverleihung vorgenommen. Die Übersicht über die vorgestellten Killer-Apps gibt es hier.

Mobile Bezahlsysteme in Deutschland und weltweit (Peter Wittmann, Fraunhofer Venture)

Peter hat vorgestellt wie sich das Thema mobile payment über die Jahre und die Regionen der Welt entwickelt hat. Allgemeines Fazit war, dass sich bei uns wohl erst mal nicht viel tun wird, da wir durch die Bezahlstrukturen in Deutschland eigentlich ausreichend versorgt sind und die Player, die sich hierfür einigen müssten zu groß und starr sind (Banken, Telekommunikationsunternehmen).

Mobile Bezahlsyteme haben sich vornehmlich dort durchgesetzt, wo ebendiese Strukturen nicht vorhanden waren, wie z.B. das Payment per SMS  in Afrika.

Ich bin zwar noch ein eine weitere Session (wegen Verschiebung der Session, die mich primär interessierte) geraten, habe aber dort kaum ein Wort verstanden, da es um Linux-Distributionen ging und das für mich eine Schicht zu technisch war.

Einen Überblick über die Sessions gibt es hier.

Mein Namenschild habe ich in gewohnter Manier wieder gleich eingesaut. Diesmal nicht mit Kaffee, sondern mit Tinte.

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Sehr schöner Sticker für das MacBook (gesehen bei @itisalive )schneewittchen_500:

Viele Preise gab es zu gewinnen

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Alles in allem: Ein kleines, feines, spezielles Camp, das gern noch den Sonntag hätte in Anspruch nehmen können! Nächstes mal gerne wieder! Großen Dank nochmal für die großartige Orga – und nicht nur für das Essen…

BarCamp München

Posted 18 Okt 2009 — by Karsten Sauer
Category BarCamp

nametag_bcmucGerade bin ich auf dem Rückweg vom BarCamp München. Und anders als in Stuttgart war ich diesmal bei der gesamten Veranstaltung dabei! Die Warm-up-Party geriet ein wenig klein, aber war trotzdem ein großer Spaß.

Nicht zuletzt verantwortlich dafür, dass ich mich sehr wohlgefühlt habe war, dass ich zum einen schon mit Oliver Gassner angereist bin (eine Zugfahrt mit ihm ist NIE langweilig) und zum anderen habe ich dort viele wieder getroffen, die ich durch die pl0gbars in Stuttgart kennen und schätzen gelernt habe. Als da wären u.a Jan Theofel und Philipp Renger. Abotis habe ich endlich persönlich kennen lernen dürfen und auch HappySchnitzel hat vorbei geschaut.

Alles in Allem war das BarCamp eine absolut runde Sache. Auch an dieser Stelle noch einmal großen Dank an das Orga-Team! In der Feedbackrunde wurden zwar viele Punkte gefunden, die man verbessern konnte. Aber allein anhand der Themen, die da aufgebracht wurden konnte man erkennen, dass man sich eigentlich nur noch mit Luxus-Problemen herumschlagen muss, es im Kern aber wunderbar passt. Witzigstes Problem war die chronische Steckdosenknappheit, die abends in der Niederlassung geherrscht hat. Jede einzelne war heiß begehrt und i. d. R. mit einem weißen Netzteil belegt.

Was mich bei den beiden BarCamps, die ich erlebt habe (Stuttgart, 1 Tag und nun eben München) am meisten beeindruckt hat, war das hohe Maß an Disziplin und Selbstorganisation, das die Teilnehmer an den Tag gelegt haben. So wurden fleissig Sessions angeboten und bei der Durchführung war es (fast) immer so, dass konstruktiv, diszipliniert und vor allem positiv miteinander ein Thema oder auch gerne interessante Verästelungen desselben diskutiert wurden. Klar gibt es immer wieder Einzelne, die sich an einzelnen Folien und Statistiken aufhängen, diese werden aber recht schnell eingebremst und die Session wieder auf einen produktiven Pfad zurückgeführt.

barcamp-muc-468-blau09Unbezahlbar ist es, was die Anbieter der Sessions da anzubieten haben: Da werden Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing mit all seinen Stärken und Schwächen geteilt oder über tatsächliche Kosten und Risiken von Social Media in Unternehmen präsentiert und darüber diskutiert. Wo sonst findet man zu dermaßen aktuellen, spannenden Themen einen ehrlichen und unprätenziösen Einblick? Eben: nirgends oder allenfalls im vereinzelten Gespräch.

Ich habe tolle Leute kennen gelernt und interessante Kontakte geknüpft und war froh, dass ich hier und da doch einiges einbringen konnte – wenn ich schon keine eigene Session angeboten habe.

In der Abschlusssession wurde ein interessanter Ansatz eingebracht, den ich hier aufgreifen möchte. Jan hat vorgeschlagen, dass sich erfahrene BC-Teilnehmer (Ein absolviertes BC reicht) als Paten für Neulinge anbieten. Nun ist es ja so, dass BC gern als “Unkonferenzen” angekündigt werden, bei denen jeder aktiv mitmachen muss, möglichst eine Session hält. Die gute Nachricht für Neulinge: Locker bleiben – so streng ist das nicht!

Es finden sich immer genug Experten, die spannende Sessions anbieten. Das halten einer eigenen Session, womöglich beim ersten Mal, ist absolut nicht notwendig. Aber man sollte im Gegenzug – quasi als Ausgleich – rege an Diskussionen teilnehmen und so viel wie möglich an Input beisteuern und wenn es nur die eigene Wahrnehmung und Meinung ist. Das ist schon mehr, als so manche BarCamp-Teilnehmer tun.

Wenn also jemand an einem der nächsten BC teilnehmen möchte und sich vielleicht vorher mit jemandem unterhalten möchten, gern auch auf der Anreise nehmt Kontakt mit mir auf! Entweder per Mail oder ruft mich an: 0160 / 974 70 848. Ich werde als Nächstes an den BarCamps in Liechtenstein (14./15.11.09) und in Mainz (28./29.11.09) teilnehmen.

Als nächstes möchte ich über die Sessions berichten, die ich besucht habe. Ein Photo des Sessionboards hat @scholt dankenswerterweise online gestellt.

Zu den einzelnen Sessions:

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