Mamma mia

Also, Ich bin kein ABBA-Fan. So gar nicht. Und Mamma mia habe ich demnach auch nicht gleich mit ABBA in Verbindung gebracht. Leider. Und so habe ich – mich an Much ado about nothing erinnernd – einverstanden mit der Filmwahl ausgesprochen. Der Shakespeare-Film war sehr sehr witzig und ab und zu kann man als Kerl ja auch mal einen Mädchenfilm ab ;-)

Aber dann wurde es kritisch: nach ein paar Sekunden der erste ABBA-Song. Das verhieß nichts gutes. To make a long story short: Meryl Streep ist gigantisch. Die kann alles spielen. Aber etwas ist in mir gestorben als Pierce Brosan angefangen hat zu singen. James Bond Darsteller singt. Das. geht. nicht. Das war grauenhaft. Das erinnerte mich an den Ausrutscher von Leonhard Nimoy (Mr. Spock). Ich hatte und hätte Brosnan noch gerne länger als exzellenten Bond in Erinnerung gehalten. Und dann das.

Ich habe mich an den Schock erinnert, als Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi ausgewählt wurde. Ich sehe den guten Mann noch in Trainspotting als Renton in einer Toilette nach einem Schmerzmittelzäpfchen tauchen. Obi-Wan taucht nicht in Klos! Er hat die Macht – er würde das Zäpfchen mit der Kraft seines Geistes aus dem Klo fischen. Ich weiß, die Reihenfolge und der Vergleich hinkt, aber der Punkt ist, daß Schauspieler einfach nicht beliebig irgendetwas spielen können ohne ihr Bild in den Köpfen (besonders in meinem) damit zu schädigen. Ich hoffe, der Schmerz lässt bald nach.

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