Ausgebrannt ausgelesen

AusgebranntSo, nach Monaten schaffe ich es mal wieder zu einem Blogpost. Ich habe gestern ein Hammerbuch ausgelesen, das muss der Welt mitgeteilt werden. Thomas Eschbach ‚Ausgebrannt‘. Im ersten Moment war ich etwas misstrausch, weil es mit deutschen Namen losging. Ich lese sonst lieber die filmreifen Stories à la Clive Cussler und in denen sind die Deutschen allenfalls mal die Wissenschaftler oder die Bösen.

Aber ich konnte mich schnell mit dem Helden der Geschichte identifizieren, da er auch in der IT unterwegs ist. Zudem weiß Herr Eschbach offentlichtlich, worüber er im Bezug darauf schreibt. Sehr wohltuend. Die Geschichte startet in 2 Timelines, die etwa in der Mitte des Buchs zusammenlaufen. Es geht kurz gesagt um einen Kerl, einen IT-Vertriebler, der es unbedingt nach USA schaffen will und am Ende des Tages sein eigenes Firmenimperium möchte.

Dann geht einiges schief, das Öl wird weltweit knapp, die richtigen Menschen treffen zusammen und alles überschlägt sich in einem Wahnsinnstempo. Alles ist miteinander verwoben und treibt sich gegenseitig voran. Und beim Lesen meint man, die ganze Geschichte könnte jederzeit so passieren. Ich hatte schon befürchtet, dass das Ende wie so oft bei so guten Stories das Buch herunter ziehen würde. Aber einziger Knackpunkt am Ende war, dass es kein Internet mehr geben sollte. Und mal ehrlich: das ist nun mal wirklich unvorstellbar. So ganz ohne Blogs, Twitter und Online-Shopping! Pah!

Fazit: Löst Cussler und Schätzing als Lieblingsautoren ab. Strong buy!

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