Inhaltsregeln auf Twitter? Pah!

pahHeute morgen bin ich einmal wieder über eine Aussage bzgl. Twitter gestolpert, bei der ich mein mittlerweile liebgewonnenes ‚Pah!‘ ausrufen musste. Sinngemäß wurde die Formulierung verwendet ‚… ist nicht, wofür Twitter gedacht ist…‘.

Leute, hat denn der letzte noch nicht begriffen, dass Twitter keinem über das Austauschen von Kurznachrichten hinausgehenden Zweck ‚gedacht‘ ist? WIR machen Twitter. Twitter entwickelt sich in die Richtung, in die es seine User fordern und annehmen. Klar gibt es Kontroversen, wie zuletzt bezüglich der Änderung in der Anzeige von @replies. Aber alles andere entwickeln letztlich wir, die Twitterer.

Und die Regel, die dort herrschen machen wir selbst und sie sind informell und alles andere als festgelegt. Vor ein paar Monaten haben ein paar Twitterer verkündet, dass es verwerflich sei, jeden Tag einen guten Morgen zu wünschen – was für ein Quatsch! Solche Grüße, wie auch der Gutenachtwunsch sind die soziale Schmiermittel, ohne die das miteinander ein Stück kühler und hakeliger wäre.

Ergo: Lasst euch von niemandem spezielle inhaltliche Twitter-Regeln aufschwätzen. Es gelten die Regeln des Anstands, des Stils etc. wie im direkten Miteinander auch, sonst nix. Wem es nicht gefällt, der suche den Remove-Button oder bediene sich der Mute-Funktion einschlägiger Tools.  Einzig syntaktische Regeln sehe ich als sinnvoll an (Retweets im Sinn unverändert lassen etc.)

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