Schöne neue Welt

hmmHeute morgen gab es gleich 2 Nachrichten, die mich sehr nachdenklich gemacht haben.

Zum einen die Kommentar-Katastrophe im Vodafone-Blog, die Tapio sehr schön zusammengefasst hat, hierbei den Begriff ‚Astrosurfing‚ gelernt. (Update: Gerade darauf aufmerksam gemacht worden, dass es ‚Astroturfing‘ heißt. Schade, ich fand das mit dem Sternensurfer viel blumiger) Diese Aktion hat mir einmal mehr bewusst gemacht, dass das Internet in all seiner Offenheit eben auch Platz für bösartige Menschen bietet und ihnen darüberhinaus ganz neue Möglichkeiten zum Anrichten von Schaden bietet. Sicher hat sich Vodafone mit seiner Kampagne bewusst der Kritik insbesondere der Internet-Gemeinde (wie sie immer so schön genannt wird) ausgesetzt, aber die scheinbar von den Schädlingen angewandte Methode ist perfide, einfach unter aller Sau! Und dagegen wehren kann man sich auch nur bedingt. Der guten Ordnung halber muss ich das ’scheinbar‘ noch einmal betonen, denn bewiesen ist nichts – was leider auch mit den Eigenarten des Internets zu erklären ist.

Fazit: Aufmerksam bleiben und möglichst wissen, was man im Internet tut. Sicher ist man nie, aber man sollte zumindest wissen, worauf man sich beim Twittern, bloggen etc einlässt.

Die andere Nachricht handelte von E-Books, die Amazon von den Kindles ihrer Kunden gelöscht hat. Dies geschah scheinbar rechtmäßig, weil Amazon wohl beim Thema Rechte geschlampt hat. Aber der direkte Durchgriff auf das Endgerät des Kunden ist dann doch etwas erschreckend.

Fazit: Das kleingedruckte manchmal doch lesen

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