Yammer – oder lieber nicht?

In letzter Zeit taucht immer wieder Yammer und die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Services in meiner Timeline auf. Was bietet Yammer? Eine geschlossene Twitter-Gruppe für eure Firma – genauer: Usern, die mit einer Mailadresse der selben Domain daher kommen, also z.B. alle mit @FirmaABC.de

Verifiziert wird das mit einem Aktivierungslink, den man geschickt bekommt.

Das ist ja eigentlich ein netter Gedanke: Eine firmeninternes Twitter. Ja, das wäre was! Aber: bedenkt, dass der Austausch auf einem kommerziell betriebenem amerikanischen Server stattfindet. Über die Zugriffsmöglichkeiten durch dortige Behörden bzw. eine andere Gesetzgebung, was den Datenschutz betrifft muss ich euch nicht viel erzählen.

Wenn ihr dort also mitspielt und dort firmeninterne Informationen austauscht seid euch dessen einfach bewusst. Das schert euch nicht, weil Ihr der Meinung seid, dass das ohnehin niemanden interessiert? Ok, go ahead! Nutzt Yammer.

Wenn ihr aber Inhalte habt, die nun doch schützenswert sind – informiert euch lieber über eine firmeninterne Installation von z. B. StatusNet (ehem. Laconica) nach!

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