Von einem Schulausflug zum anderen

Quora hieß der Titel unseres letzten Schulausflugs. Erst geisterte nur die Kunde von der neuen Plattform mit ‚Twitter-Moment‚-Potenzial durch die Runde und Timeline dann flogen die ersten Invite-Angebote durch die Timeline. Und wie es nun mal so ist unter uns noch-ein-bisschen-früher-Adoptern: Alle stürzen sich auf die neue Sau, die durch’s Dorf getrieben wird und melden sich erst mal an, um DANN herauszufinden, was es mit dem neuen Heilsbringer eigentlich auf sich hat. Ist so, ist ok, macht Sinn. Erfahrungsbasiertes Lernen nennt man das vielleicht.

Selten fiel dabei die erste Kritik so nüchtern aus wie bei Quora. Unübersichtlich sei es und die Usability? Naja. Und als wir dann noch feststellten, dass doch bitte schön nur auf Englisch zu kommunizieren ist und fremdsprachliches gar geLÖSCHT wurde waren wir wieder auf dem Boden. Also die meisten. Nun gut, beobachten wir mal, ob und wie die neue Plattform so aufgenommen wird, aber derzeit sehe ich da keinen fruchtbaren Massenboden in Deutschland. Dazu sind die meisten sich ihrer Englischkenntnisse einfach zu unsicher.

Also war das verschenkte Zeit? Mitnichten! Vor ein paar Tagen formulierte ich einen Tweet, der sinngemäß lautete: Quora ist wie ein Schulausflug: Erst mal findet sich die ganze Klasse am Ausflugsort ein und findet dann gemeinsam heraus, wo man denn eigentlich gelandet sei. Und wisst ihr was? Genau das macht mir mittlerweile Riesenspaß. Da wirklich jedesmal die ganze Gang am Start ist kann man an den Reaktionen der Einzelnen schnell erkennen, ob das neue Spielzeug taugt. Und da man seine Pappenheimer kennt weiß man dann auch schnell was man von deren Urteil zu halten hat. Das müsste man ansonsten mühsam allein heraus finden. Im diesen Sinne: Auf viele weitere Ausflüge!

Bild: Konna E

  8 comments for “Von einem Schulausflug zum anderen

Schreibe einen Kommentar