Der Bug – gelesen

Angefixt von ‚Extraleben‚ habe ich mir gleich mal Constantins Folgewerk ‚Der Bug‚ vorgenommen und wollte es nicht mehr weg legen. Entsprechend stinkig war ich, dass es ein Ende hatte, das wieder neue Fäden offen lässt. Stinkig aber in dem Sinne, dass ich mich auf ein Folgewerk freue, das her muss, mein lieber Constantin!

Wo sich in ‚Extraleben‘ die lange Tour durch die US sich etwas gezogen hatte, dafür vollgepackt mit Reminiszen an unsere Nerd-Spielzeige von damals und es erst im letzten Drittel spannend wurde geht es hier ab Start Schlag auf Schlag: Auf einer scheinbar banalen Mission  geht es aus Kee’s Dorint über Nick’s Reihenhaus(!) auf der Flucht ab ins nächste Hotel in Baumarktnähe, dann Kuala Lumpur und über den Showdown in den Staaten beim ausgemusterten Raketensilo wieder nach Deutschland – nur, um durch einen klitzekleinen Regelbruch rauszufinden, dass jemand ganz anderes hinter der Hetzerei gesteckt hat als vermutet. Und ich will wissen warum!

Constantin meinte es sei noch ungewiss, ob es einen Nachfolger geben wird. Ich bin mal klar dafür, weil ich noch mehr von den beiden nie-erwachsenen Chaoten lesen will, die sich durch Vintage-Systeme und kaputte Situationen schlagen. Ausserdem sehe ich komischerweise stets (Hossa, Disclosure: Buddy) Constantin vor mir, wenn Kee sich mit den irrwitzigen Situationen herumschlägt. Und das macht Spaß.

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