Kerstin Hoffmann

Wer bist Du? Was tust Du?
Ich heiße Kerstin Hoffmann und bin Kommunikationsberaterin. Das heißt, ich unterstütze Unternehmen darin, ihre ganz eigene Kommunikationsstrategie zu entwickeln und umzusetzen, mit klassischer PR und im Social Web. Wenn gewünscht, liefere ich dazu auch alle Texte. Geboren bin ich in Hamburg. Ein zweites Zuhause habe ich in Berlin. Mein Haupt-Wohnsitz ist eine kleine Stadt am Niederrhein, direkt neben Düsseldorf. Oft bin ich aber unterwegs in Deutschland, zu Beratungstagen bei Kunden und für Workshops oder Vorträge.

Wie sieht Dein Social Setup aus?
Ich bin gerade mitten in einer Umbruchphase, was meine Social Accounts angeht, insofern: Danke für die Gelegenheit, das hier mal ausführlich darzustellen und zu reflektieren.

Ich habe sehr viele Accounts und probiere gerne sofort alles aus, sobald ich ein Beta- (oder sogar Alpha-) Invite bekommen kann, einfach weil ich neugierig bin. Zur Zeit versuche ich zum Beispiel immer noch herauszufinden, wozu Amen gut ist und warum ich kundtun sollte, ob Grün oder Rosa „the Best Colour Ever“ ist oder auf welchem Flughafen man besonders gerne seinen Anschlussflug verpasst.

Das Social Web bedeutet für mich zuallererst: Kontakt mit meinem Netzwerk halten, was immer wieder ins reale Leben (zurück-) führt. Zweitens Service und Infos für mein Netzwerk liefern. Drittens selbst von Neuigkeiten erfahren und Informationen bekommen. Viertens eigene Inhalte verbreiten und verlinken.

Zentraler Knotenpunkt meiner eigenen Kommunikation ist mein Blog PR-Doktor, in dem ich aus meiner Berufspraxis schreibe oder auch mal satirisch kommentiere. Meine wichtigsten Social Accounts habe ich in meinem Newsroom zusammengefasst. Da stehen auch die Links zu einigen kleineren Blogs, die ich zusätzlich betreibe.

Auf Twitter teile ich interessante Links, vor allem solche, die ich schnell mal weitergeben will. Ich finde hier selbst zudem neue Infos und Diskussionen, in die ich dann einsteige. Mein Facebook-Profil  ist mein persönlichster Kanal, auf dem ich mir eine Menge flapsige Bemerkungen, lustige Fotos und sonstiges nur im weitesten Sinne Fachliches gestatte. Ganz vorne dabei: Katzencontent aus eigener Produktion (vergleiche #bürokatze). Fachfragen kommen hier vor allem in der Diskussion mit anderen vor. Die Fotos, die ich dort poste, unter anderem direkt von Instagram aus, sammle ich in meinem flickr-Account.

Meine Facebook-Page betrachte ich als Service an meine Leser, die hier auf einer Seite alles abonnieren können, was ich veröffentliche und was mich fachlich gerade besonders bewegt. Hier möchte ich in Zukunft noch mehr Diskussionen direkt auf der Seite anregen.

Google+ ist ja noch ziemlich neu. Aber schon jetzt hat es für mich Amplify weitgehend abgelöst, was das Sammeln von interessanten Beiträgen für den eigenen Gebrauch und für mein Netzwerk angeht. G+ ist eine gute Plattform für Crowdsourcing und am komfortabelsten für ausführlichere Diskussionen.

Dann habe ich die üblichen Business-Accounts auf XING und LinkedIn. Ich nutze den Google Reader und ein paar Social-Bookmarking-Seiten. Einen YouTube-Kanal  mit eigenen Kurzvideos werde ich bald aufbauen.

Ich kommuniziere im Netz sehr persönlich, aber so gut wie nie privat. Deswegen kann auch jeder gerne alles lesen. Kontakte nehme ich an, wenn ich sie kenne; wenn sie den Verknüpfungswunsch gut begründen; wenn ich ihr Profil interessant finde: oder alles zusammen.

Wie wäre Dein Traum-Setup, wenn Du Dir eines backen könntest?
Wie – jetzt? Das kann ich doch. Und das mache ich doch auch, immer wieder neu. Es wandelt sich nur halt, weil sich das Social Web und die einzelnen Angebote wandeln – und mit ihnen auch das Nutzerverhalten der anderen und das eigene. Vor kurzem sah mein Workflow noch völlig anders aus. Spannend, oder?

Woher kennen wir beide uns eigentlich?
Frag‘ lieber, warum wir bisher bei Facebook nicht verknüpft waren – die Anfrage habe ich gerade herausgeschickt!

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