Dennis Sulzmann

Wer bist Du? Was tust Du?
Ich bin Dennis Sulzmann. Ich lebe in Hamburg und tageweise in Berlin. Ich bin Kommunikationsberater. Vereinfach gesagt helfe ich Organisationen dabei, in der Öffentlichkeit eine gute Figur zu machen – egal, wo sie kommunizieren – und damit ihre Reputation zu pflegen. Und ich bin Journalist, ich arbeite als Autor für den Norddeutschen Rundfunk und im Web.

Wie sieht Dein Social Setup aus?
Ich nutze das Social Web, um… ja, um schlauer zu werden. Um mich abseits der klassischen Medien über Strömungen, Stimmungen und Trends zu informieren. Das Social Web zeigt, was Menschen bewegt, was gut erklärt ist und womit man sich vielleicht mal beschäftigen sollte. Ich erlebe die Reaktionen „ganz normaler“ Menschen und kann selbst meine Meinung sagen.

Zentrum meines digitalen Seins sind meine Blogs, auch wenn ich dort mangels Zeit nicht täglich veröffentliche. Im Medientrainerblog berichte ich über Kampagnen, auch viel über politische Kommunikation und über Dinge, die gerade in der „Szene“ diskutiert werden. Auf meiner Homepage, die ebenfalls als Blog aufgebaut ist, geht’s grundsätzlicher, allgemeiner zu.

Facebook ist nach wie vor mein wichtigstes soziales Netzwerk. Hier versuche ich die Balance zu halten zwischen Inhalten, die nur meine PR- und Marketing-Kontakte interessieren, und dem, was für meine engeren Freunde relevant ist. Ich poste sehr persönlich und achte nicht auf eine spezielle Form. Daneben habe ich für mein Blog eine eigene Facebook-Seite für alle, die hier interagieren wollen.

Ich nehme fast jede Freundschaftsanfrage bei Facebook an. Wer sich für mich und meine Inhalte interessiert, kann gerne mein Freund werden. Wenn ich aber mit Veranstaltungen und Nachrichten bombardiert werde, war’s das.

Twitter ist für mich das sympathischste Netzwerk. Hier kann ich mich schnell und ohne großes BlaBla über wichtige Themen und Trends informieren, was vor allem in meiner journalistischen Arbeit viel wert ist. Hier kann ich Stimmungen aufnehmen und neue Aspekte finden. Ich selbst poste fast ausschließlich Links und bin hier inhaltlich am sachlichsten.

Daneben nutze ich natürlich Google+, aber weit nicht so intensiv wie viele Kollegen. Ich muss da wohl erst noch richtig warm werden. Bei Google+ sind die Diskussionen intensiver und konzentrierter, habe ich den Eindruck. Man kann hier tiefer in ein Thema einsteigen als bei Facebook. Was bei mir völlig nebenbei läuft sind XING und LinkedIn. Da stelle ich lediglich Inhalte meiner Blogs ein. Reine Vermarktung, zugegeben.

Wie wäre Dein Traum-Setup, wenn Du Dir eines backen könntest?
Mein größter Wunsch: Facebook und Twitter sollten vereinbaren, dass man keine Tweets mehr auf Facebook importieren kann. Extrem nervig, finde ich. Ich möchte auf Facebook Statusmeldungen lesen, keine zweitverwertete Tweets.

Mein zweiter größter Wunsch: Es sollten mal ein Jahr lang keine neuen Netzwerke und Tools mehr entstehen, vor allem sollte es mal eine kleine Pause bei den ständigen Facebook-Updates geben. Viele Nutzer sind nur noch genervt, einige kommen nicht mehr mit, wenn sich immer wieder etwas ändert – und sich die Notwendigkeit dafür nicht erschließt. Die Folge ist, dass immer mehr meiner Freunde den Spaß an den sozialen Netzwerken verlieren.

Woher kennen wir beide uns eigentlich?
Eine Frage, die man eigentlich nur bei Facebook stellt! Ich würde eher fragen: Was fangen wir damit an?

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