Mein erstes BarCamp

bcsBarCamps sind etwas Besonderes. Man muss eines besucht haben, um zu verstehen, was die Faszination dieses Formates ausmacht. Ich scheitere regelmäßig daran, das Feuer das ich bei meinem ersten BarCamp gefangen habe, verbal auf andere zu übertragen.

Was schade ist, denn ich kenne keine andere Art des Austauschs, Kontaktpflege und Unterhaltung, die mit einem gut organisierten und besuchtem BarCamp mithalten kann. Stefan rief in einer Blogparade dazu auf, sein erstes Mal auf einem BarCamp zu verbloggen, dem ich hier mal nach komme.

Mein erster kurzer BarCamp-Besuch war das des BCS, des BarCamps Stuttgart, organisiert durch den großartigen Jan Theofel. Das leere Session-Board hat anfangs noch etwas Skepsis in mir aufkommen lassen, aber als dann nach der (für mich damals aufregenden) Vorstellungsrunde die Sessionplanung begann, war ich über die Themenvielfalt beeindruckt und mir gleich meine ersten zurecht gelegt, die ich besuchen wollte. Ich wurde nicht enttäuscht.

Zwar musste ich schon am frühen Nachmittag weg, so dass ich den Quality Sunday nicht erlebt habe, aber ich war beeindruckt davon, wie bereitwillig und mit welcher Hingabe Profis ihr Wissen und ihre Erfahrung geteilt haben und dabei völlig offen für Feedback aus der Meute waren.

Seitdem habe ich gefühlte 30 BarCamps bundesweit besucht. Bei einem wiederholten Besuch des BC Stuttgart hat mich Jan sogar schon mal in Abwesenheit vorgeschlagen, um eine Session zu halten, was dann auch sehr spaßig wurde, weil proppenvoller Raum mit vielen, die die kleinen Twitterbots fleißig zusammen mir mir herausgefordert haben. Siehe Foto – da simuliere ich mit vollem Körpereinsatz den Bildausschnitt, der von der @einkaufsliste mobil angezeigt wird.

Momentan bin ich ein wenig BarCarmp-müde. Zuletzt hatte ich den Eindruck, dass die Immerselben, das Immergleiche erzählen. Ich mag da im Unrecht sein, aber das wird wohl nur mal wieder der Besuch eines BarCamps zeigen.

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